Legal auf dem Gehweg parken

Limbach. Die Parksituation an der Hauptstraße in Höhe der Einmündung der Straße "Zum Schwimmbad" in Richtung Ortsmitte war das zentrale Thema des ersten Teils der Sitzung des Limbacher Ortsrates am Donnerstagabend. Bei einem Termin vor Ort verdeutlichte Limbaches Ortsvorsteher Heinz Grub (SPD) das gegenwärtige Dilemma an dieser Hauptverkehrsader

Limbach. Die Parksituation an der Hauptstraße in Höhe der Einmündung der Straße "Zum Schwimmbad" in Richtung Ortsmitte war das zentrale Thema des ersten Teils der Sitzung des Limbacher Ortsrates am Donnerstagabend. Bei einem Termin vor Ort verdeutlichte Limbaches Ortsvorsteher Heinz Grub (SPD) das gegenwärtige Dilemma an dieser Hauptverkehrsader. "Wenn man ordnungsgemäß hier parkt, also mit dem Auto nicht auf dem Gehweg steht, dann staut sich aufgrund der damit verbundenen Fahrbahnverengung der Verkehr sehr stark." Zudem sei mit dem "Springen" des Verkehrs zwischen den ordnungsgemäß parkenden Fahrzeugen ein dauerndes Anfahren und Bremsen verbunden. "Die ist eine erhebliche Schadstoffbelastung." In Absprache mit der zuständigen Verkehrsbehörde bei der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises sollen nun ausgewiesene und markierte Parkstreifen von einem Meter Breite es ermöglichen, dass Fahrzeuge legal auf dem Gehweg parken können. "Diese Möglichkeit besteht, da noch genug Platz für Fußgänger und Radfahrer übrig bleibt,", verdeutlichte Grub die begründende Rechtssituation. Vor Ort diskutierten die Räte auch mit Anwohnern, die den Plänen teils zustimmten, teils nicht. Nach der Ortsbesichtung selbst bestand während der eigentlichen Sitzung nur noch wenig Notwendigkeit zu weiteren Aussprache. Einstimmig empfahl der Ortsrat, die Parksituation in diesem Bereich der Limbacher Hauptstraße zu entspannen und den fließenden Verkehr zu entlasten. Noch ein weiteres Mal fand sich die Situation auf Limbachs Straßen auf der Tagesordnung: Ein Anwohner hatte bei der Verwaltung angeregt, die Bahnhofstraße, in Angleichung an alle anderen Nebenstraßen im Ort, zu einer Zone 30 umzuwandeln. In einer Mail schrieb Karsten Mayr an die Gemeinde: "Mir fällt immer wieder auf, dass wohl so einige Kraftfahrer diese Straße für eine Rennstrecke halten." Mayr, Vater eines siebenjährigen Sohnes und damit sensibilisiert für die Gefahren, die vor allem für Kinder an der Bahnhofstraße lauern könnten, weiter: "Wäre es nicht eine Überlegung wert, ob man die Bahnhofstraße nicht in eine Zone 30 umwandeln sollte?" Dem mochte sich der Limbacher Ortsrat nicht verschließen, einstimmig empfahl das Gremium der Verwaltung, entsprechende Schritte einzuleiten. Einstimmig fiel auch die Empfehlung des Ortsrates an die zuständigen Stellen im Kirkeler Rathaus aus, zu überprüfen, ob der Einsatz von LED-Technik bei der Erneuerung der Hallenbeleuchtung in der Limbacher Dorfhalle sinnvoll ist. Ortsvorsteher Heinz Grub stellte in diesem Zusammenhang insgesamt drei aktuelle Konzepte vor, die preislich und technisch weit auseinander liegen. Das Teuerste soll knapp 54 000 Euro kosten, das Günstigste, ausgestattet mit LED-Systemen, rund 14 000.

Auf einen BlickWeitere Empfehlungen des Limbacher Ortsrates: Einstimmig wurde Einvernehmen mit den Plänen hergestellt, einen Bebauungsplan zur Errichtung mehrerer Wohneinheiten an der Weiherstraße aufzustellen. Ebenfalls ohne Gegenstimme empfahl der Rat der Gemeindeverwaltung, die gegenwärtige Situation der Spielanlagen am Solarfreibad Limbach zu überprüfen und die dort vorhandenen Beachvolleyball- und Beachsocceranlagen mit Sand aufzufüllen. thw

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