Limbacher Mühle Kunst und Handwerk unter einem Dach

Limbach · Die Limbacher Mühle ist am 23. und 24. September wieder Schauplatz des beliebten Kunsthandwerker-Marktes. Die Produktpalette reicht von Kleidern über Schmuck bis hin zu Skulpturen, Deko- und Gebrauchsgegenständen. 

 Zum 16. Mal ist die historische Limbacher Mühle wieder Schauplatz des großen Handwerkermarktes.

Zum 16. Mal ist die historische Limbacher Mühle wieder Schauplatz des großen Handwerkermarktes.

Foto: Bernhard reichhart

Gleich nach dem kalendarischen Herbstanfang, am letzten Wochenende im September nämlich, findet er wieder statt, der große Kunsthandwerkermarkt in der Limbacher Mühle. Das zur Straßenfront hin so repräsentative Gemäuer am Eingang des Kirkeler Ortsteils wird am Samstag, 23. September, sowie am Sonntag, 24. September, einmal mehr zum „Mekka“ für jene, die auf künstlerisches Handwerk und handwerkliche Kunst „stehen“.

„Unsere Aussteller gewähren interessante Einblicke, wie mit traditionellen Handwerkstechniken kreative, zeitgemäße Gebrauchsgegenstände oder Dekoobjekte mit großem gestalterischen Gespür, mit Kenntnis und mit Liebe zum jeweiligen Material geschaffen werden“, skizziert Margret Weißmann; die Designerin aus Altstadt hält für den Förderverein Limbacher Mühle die Organisationsfäden wieder in Händen. 18 Teilnehmer präsentieren über die beiden Tage hinweg ihre hochwertigen Werkstücke ganz unterschiedlicher Machart.
Insgesamt ist es bereits die 16. Auflage, in der das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk an der Blies Schauplatz des Basars sein wird. Lange Zeit stand dieser allerdings Ende November auf dem Kalender.

Mit der Vorverlegung um fast zwei Monate sollte die Vielzahl ähnlicher Märkte in der Vorweihnachtszeit etwas „entzerrt“ und damit auch deutlich gemacht werden, dass es ausdrücklich nicht um das Weihnachtsgeschäft geht. „Auch in diesem Jahr wird unser Basar durch den Wechsel eines Teiles der Aussteller sowie aufgrund der Vielzahl ideenreicher, in traditioneller Handwerkstechnik geschaffener zeitgemäßer Arbeiten seine Lebendigkeit und Attraktivität wieder unter Beweis stellen. Und: Die Kreativschaffenden geben dem interessierten Besucher gerne Auskunft über Ideen, Konzeption und Herstellung ihrer Werke aus den unterschiedlichsten Materialien“, skizziert die Organisatorin.

Die mitwirkenden Aussteller kommen nach ihren Worten dieses Mal aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Die Produktpalette, die in den verschiedenen Mühlenstuben zu sehen sein wird, werde wieder so abwechslungsreich wie inspirierend sein und keine Wünsche offen lassen. Kleider, Hosen, Hüte, Schals, Taschen und Accessoires aus Materialien wie Keramik, Ton, Holz, Filz, Glas, Stein, Sand und Beton, Karikaturen, Fotografien sowie Schmuck aus Silber und Edelsteinen, Aluminium, Feingold und Glasperlen sind zu bewundern und werden auch zum Verlauf angeboten.
Zudem wird der Kunsthandwerkermarkt durch eine Fotoausstellung ergänzt: Zu sehen sind Aufnahmen des Fotografen Luchino Sandrino, Mitglied der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken. Der Begriff Kunsthandwerk hebt – im Vergleich zur Kunst – das handwerkliche und technische Interesse hervor. In der Erhaltung traditioneller handwerklicher Techniken übernimmt das Kunsthandwerk eine wichtige Aufgabe: Materialität, Verarbeitung und Ästhetik der Formgebung spielen eine wichtige Rolle.

Offiziell eröffnet wird der 16. Kunsthandwerkermarkt am Samstag, 23. September, um 14 Uhr. Bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit zum Bummel über den Basar. Am Sonntag, 24. September, öffnet die Mühle bereits um 11 Uhr und schließt um 17 Uhr ihre Pforten.