Umweltpolitik in Kirkel Kirkel soll einen Klimamanager bekommen

Kirkel · Mehrheitlich hat der Gemeinderat die Verwaltung dazu aufgefordert, eine entsprechende Stelle im Rathaus zu prüfen.

 Die Goethestraße in Kirkel-Neuhäusel ist in den kommenden Jahren Schauplatz der Verwirklichung eines „energetischen Quartierskonzepts“. Dieses Projekt könnte nun mit einem Klimaschutzmanager personalisiert werden.

Die Goethestraße in Kirkel-Neuhäusel ist in den kommenden Jahren Schauplatz der Verwirklichung eines „energetischen Quartierskonzepts“. Dieses Projekt könnte nun mit einem Klimaschutzmanager personalisiert werden.

Foto: Thorsten Wolf

Im November tageweise über 20 Grad, Schnee im Winter seit Jahren eher die Außnahme – man mag darüber streiten, wer und was nun für den Klimawandel verantwortlich ist, unstrittig bleibt: Er ist da. Viele Kommunen versuchen nun, auf die sich verändernde Situation zu reagieren. Neue Grünflächen werden geschaffen, es laufen großflächige, energetische Sanierungen. Und: Klimaschutz- und Sanierungsmanager sollen, an unterschiedlichen Stellen installiert, die Maßnahmen steuern. Das Biosphärenreservat Bliesgau hat mit Hans-Henning Krämer schon einen solchen Klimaschutzmanager. Auch Homburg hat sich im November grundsätzlich dafür ausgesprochen, die Einstellung eines solchen Fachmanns zu prüfen. Möglich machen das für finanzschwache Kommunen Förderprogramme. Auf ein solches, namentlich das Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) will nun auch die Gemeinde Kirkel zurückgreifen. Der Förderzeitraum beträgt dabei maximal drei Jahre, kann aber auf Antrag auf fünf Jahre verlängert werden. In der vergangenen Woche erteilte der Gemeinderat der Verwaltung mehrheitlich den Auftrag, die Einstellung eines Klimamanagers/Sanierungsmanagers zu prüfen.