Kirkel will das Siegel für fairen Handel tragen

Kirkel will das Siegel für fairen Handel tragen

Auf Initiative des Gemeinderates Kirkel soll nun auch Kirkel Fairtrade- Gemeinde werden. Zur Gründungsversammlung lädt die Steuerungsgruppe "Fairtrade - Gemeinde Kirkel" am Montag, 14. November, 19 Uhr, in den Ratssaal der Gemeinde Kirkel, Haupstraße 12, in Kirkel ein. Was bedeutet eigentlich das Label Fair-Trade-Gemeinde? Die Gesellschaft Fairtrade fördert Produzentenfamilien in Afrika, Asien sowie Lateinamerika, damit sich durch fairen Handel die dortigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. Produkte dieser Produzenten sind mit dem Fairtrade-Siegel versehen und garantieren, dass die Prämien und Leistungen auch tatsächlich bei den Produzentengruppen ankommen. Allerdings ist Fairtrade keine selbstlose Organisation, sondern verdient damit auch Geld. Die Idee hinter der Zertifizierung als Fairtrade-Gemeinde ist, in einem gemeinsamen Prozess aller beteiligten Bürger, Schulen, Kindergärten , politischen Gremien, Einzelhandel sowie Gastronomie die Kriterien zu erfüllen. Dafür müssen am Ort Fairtradeprodukte angeboten oder verarbeitet werden.

Die Warenpalette ist vielfältig (Bananen, Kaffee, Kakao, Tee, Zucker, Reis, Süßigkeiten und vieles mehr). Bereits die Nutzung von zwei Produkten erfüllt die Kriterien. Kirchen, Kindergärten und Schulen waren und sind bereits in der Thematik aktiv, sei es durch Einzelaktionen oder längerfristige Projekte.

kirkel.de

fairtrade.de

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