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Kirkel bekommt eine spanische Partnerin

Kirkel bekommt eine spanische Partnerin

Kirkel. Die letzte Kirkeler Gemeinderatssitzung vor Weihnachten verlief schnell und ohne viel Aufhebens. Zunächst einmal ging es um die Feuerwehr. Roland Demke von der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken hatte die Kirkeler Wehr in allen drei Ortsteilen unter die Lupe genommen und darüber einen so genannten Brandschutzbedarfsplan entwickelt

Kirkel. Die letzte Kirkeler Gemeinderatssitzung vor Weihnachten verlief schnell und ohne viel Aufhebens. Zunächst einmal ging es um die Feuerwehr. Roland Demke von der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken hatte die Kirkeler Wehr in allen drei Ortsteilen unter die Lupe genommen und darüber einen so genannten Brandschutzbedarfsplan entwickelt. Heraus kam, dass die Kirkeler Wehr überdurchschnittlich gut bestückt und ausgestattet ist. Der erste Beigeordnete Franz-Josef Regneri, der gestern Abend die Sitzung leitete, bedankte sich danach ausdrücklich bei der Wehr, die aufgrund ihrer Freiwilligkeit der Gemeinde enorme Kosten erspare. Weiter ging es mit dem Vorschlag zu einer Gemeindepartnerschaft mit dem südspanischen Städtchen Torrox, zu dem schon länger Beziehungen - auch auf familiärer Basis - bestehen. Der Vorschlag wurde von CDU und SPD angenommen, die Grünen enthielten sich. Die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe Bauhof, Abwasser und Freizeit wurden allesamt einstimmig angenommen, da sie zuvor schon in den Ausschüssen behandelt worden waren. Ein Lärmaktionsplan für Kirkel wird vorerst nicht aufgestellt werden, da die SPD nicht wollte, dass "veraltetes Zahlenmaterial" als Grundlage genommen werde. Die letzte Verkehrszählung, so SPD-Ratsmitglied Frank John, sei im Jahr 2000 vorgenommen worden. Seitdem habe sich vieles geändert. Beschlossen wurde hingegen, am Gewerbepark "An der Autobahn" baurechtlich den Weg freizumachen, damit dort Parkplätze entstehen können. Am Ende schlug Walter Nägle (SPD) vor, einen Seniorenbeirat zu gründen, um die Belange der älteren Bürger in Kirkel besser ins Rampenlicht zu rücken. Da es sich jedoch um keine Beschlussvorlage handelte, lehnte es CDU-Ratsmitglied Christopher Wolf ab, "Ankündigungspolitik" zu betreiben. CDU und SPD einigten sich darauf, dieses Thema im nächsten Sozialausschuss auszuarbeiten. maa