Kellerduell in der Burghalle

Trainer Mike White hat beim Saarlandliga-Letzten TV Kirkel vor dem wichtigen Heimspiel morgen gegen die HSG Ottweiler-Steinbach wieder alle Mann an Bord. Er verspricht morgen Abend einen Sieg in der Burghalle. Doch dafür muss sich aber eines ändern.

Handball-Saarlandligist TV Kirkel steht vor seinem ersten Spiel im neuen Jahr unter Druck. Im Kellerduell empfangen die Kirkeler am morgigen Samstag um 18.30 Uhr in der heimischen Burghalle den Vorletzten HSG Ottweiler-Steinbach. Der TVK könnte aber mit einem Sieg gegen den Aufsteiger den letzten Platz verlassen, das Schlusslicht liegt nämlich nur einen Punkt hinter dem Elften TuS Elm-Sprengen .

Kirkels Trainer Mike White sagt entschlossen: ,,Ganz klar, in eigener Halle dürfen wir dieses Spiel nicht verlieren. Zwei Punkte sind fest angesagt." Bisher habe sein Team oft unter seinen Möglichkeiten gespielt. White: "Teilweise haben wir während der 60 Minuten nur phasenweise das gezeigt, was ich mir vorstelle." Allerdings gab es bisher auch viel Verletzungspech. Besonders im Angriff hat White einige Sorgen. ,,Meine Spieler ließen zu viele Möglichkeiten liegen. Das hat uns schon oft das Genick gebrochen", weiß der Trainer.

Bisher kam die Kirkeler Offensive in zwölf Spielen nur auf 266 Treffer - das ist der schwächste Angriff der Liga. Trotz einiger klarer Niederlagen liegt der TVK in der Abwehrstatistik mit 328 Gegentoren aber auf Platz acht. Diese Bilanz macht White trotz der bisher erst zwei Siege Mut für die nächsten Aufgaben: ,,Wenn wir uns in der Offensive steigern, dann werden wir unser Saisonziel mit Platz zehn oder elf und damit den anvisierten Klassenerhalt auch schaffen", erklärt er.

Der Kirkeler Kader ist wieder komplett. Auch Christian Boscolo gehört wieder zum Aufgebot. Der erfahrene Kreisläufer fehlte zuletzt wegen eines Nasenbeinbruchs. Mit ihm hoffen die Kirkeler auf mehr Durchschlagskraft im Angriff. White ist optimistisch: "Mit unserem nun kompletten Kader werden wir siegen." Dabei setzt er auch auf die Hilfe des Publikums. ,,Bisher haben sie uns immer wieder stark unterstützt."