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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Altstadt

Löschbezirk Altstadt : Qualifizierte Ausbildung als Basis für künftige Einsätze

Der Feuerwehr-Löschbezirk Altstadt hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Derzeit sind 26 Männer und Frauen in der Wehr aktiv.

Der Feuerwehr-Löschbezirk Altstadt zählt aktuell 26 aktive Feuerwehrfrauen und -männer. Dazu kommen zwölf Kinder und Jugendliche sowie sechs Personen der Alterswehr. Diese Zahlen gab Löschbezirksführer Andreas Hoffmann in der Jahreshauptversammlung bekannt. In 47 Übungen sowie weiteren Ausbildungseinheiten auf Gemeinde- und Kreisebene beziehungsweise an der Landesfeuerwehrschule wurden Themen, wie Brandbekämpfung, Menschenrettung, technische Hilfe oder Gefahrstoffeinsätze in theoretischen und praktischen Einheiten trainiert, heißt es in der Pressemitteilung des Löschbezirks weiter.

„Neben den originären Feuerwehrtätigkeiten wurde auch das Ortsleben in Altstadt tatkräftig unterstützt.“ So wurden unter anderem der Faschingsumzug und der St. Martins-Umzug des Kindergartens begleitet. Traditionell fand an Pfingstmontag wieder der Tag der offenen Tür des Löschbezirks statt. Auch die Jugendfeuerwehr nahm an diesem Tag wieder mit zwei Handwagen am traditionellen „Pfingstquark“ sowie einer Schauübung teil. Auch an der Kirmes war der Löschbezirk mit seinem Biergarten wieder fester Bestandteil.

Die zwölf Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr haben neben 25 theoretischen und praktischen Übungen in der feuerwehrtechnischen Ausbildung das gesellschaftliche Leben in Altstadt unterstützt, heißt es weiter. So wurde wieder beim Auf- und Abbau anlässlich des Flohmarktes in der Hugo-Strobel-Halle sowie im Rahmen der jährlichen „Picobello-Aktion“ soziales Engagement gezeigt. Mit dem gemeinsamen Ausflug aller drei Löschbezirke in einen Freizeitpark, dem Berufsfeuerwehrtag sowie dem Bau eines Feuerwehrstuhls (aus Holz und alten Feuerwehrschläuchen) erlebte der Feuerwehrnachwuchs die Highlights des Jahres.

Nach den Berichten folgte mit den Wahlen der Schriftführer sowie der Kassenführer und -prüfer der inhaltliche Hauptteil der Versammlung. Wehrführer Gunther Klein blickte in seiner Rede auf das abgelaufene Jahr 2019 und die Ereignisse in der Kirkeler Wehr zurück. Insbesondere betonte er die Wichtigkeit und Bedeutung der gemeinsamen Ausbildungseinheiten der Löschbezirke. Die gemeinsame Ausbildung sei die Grundlage, auf welcher die drei Löschbezirke der Gemeinde der steigenden Einsatzbelastung – insbesondere im Tagesalarm – gerecht werden könnten. Klein sprach weiterhin die Erhebung von Daten zu den sogenannten „Erreichungsgraden“ an. Hier würden Einsätze mit Personengefährdung detailliert geprüft und statistisch erhoben. „Die so ermittelten Werte geben zwar keinen Anlass zur Beunruhigung, bieten aber dennoch Verbesserungspotenzial“, sagte er. Auch die große Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Löschbezirks wurde verdeutlicht. Hier wurden im vergangenen Jahr mit Informations- und Werbeveranstaltungen erste Grundlagen gelegt, die nun weiter ausgebaut werden müssten.

Wehrführer Klein und Bürgermeister Frank John verdeutlichten in ihren Reden die Wichtigkeit des Löschbezirks für die Wehr als auch für die gesamte Gemeinde Kirkel. Ortsvorsteher Peter Voigt, Albert Zitt als Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes und Kreisbrandmeister Steffen Rastetter lobten das Engagement der freiwilligen Feuerwehrleute und bedankten sich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Neu in den Löschbezirk aufgenommen wurden Maren Wentz, Merlin Hexel, Michael Hoffmann, Mike Schwarz, Bastian Hetzel, Sutkije Kukaqui. Befördert wurden Julian Limbach, Pierre Rush, Maximilian Hornung, Michael Weinreich, Lukas Limbach, Florian Ehrmanntraut, Fabian Abbruzzino und Andreas Hoffmann. Geehrt wurden Dieter Schneider und Jörg Bentz für 45 Jahre Dienstjahre. In die Alterswehr wurden Fedele Franco Greco, Axel Hemmer, Dieter Schneider, André Daum und Jörg Bentz übernommen.