Investitionen in saubere Umwelt

Kirkel. Von einem "guten Ereignis" sprach gestern der Vorstandsvorsitzende der Arbeitskammer, Hans Peter Kurtz, im Kirkeler Bildungszentrum seiner Einrichtung. Er hatte allen Grund dazu, galt es doch, einige Neuheiten offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben

Kirkel. Von einem "guten Ereignis" sprach gestern der Vorstandsvorsitzende der Arbeitskammer, Hans Peter Kurtz, im Kirkeler Bildungszentrum seiner Einrichtung. Er hatte allen Grund dazu, galt es doch, einige Neuheiten offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Seit Beginn der Arbeiten im Juli vergangenen Jahres entstanden fünf zusätzliche Gruppenräume mit moderner technischer Ausstattung, ein Vorbereitungsraum für die Dozenten, eine moderne Pellets-Heizung als Ergänzung zur Gasheizung und eine zweite Solarenergie-Anlage, mit der das Wasser für die Restaurant-Küche erwärmt wird.Kurtz betonte, die neue Heizung arbeite sehr effektiv, der CO2-Ausstoß habe seit 1. Dezember bereits um etliche tausend Kilo verringert werden können. "Schließlich soll die schöne Gegend, in der das Bildungszentrum liegt, erhalten bleiben", so Kurtz. Der Bedarf nach neuen Gruppenräumen ist gegeben, meinte Kurtz, "denn heutzutage hat sich die Seminararbeit geändert, es wird heute viel mehr in Kleingruppen gearbeitet", so der Vorstandsvorsitzende. Rund 450 000 Euro habe man für die Erweiterung in die Hand genommen, und damit "lange vor jedem Konjunkturprogramm für Lohn und Brot bei den Handwerksbetrieben der Region gesorgt. In diesen Zeiten sei es wichtig, so Kurtz, dass in die Zukunft und vor allen Dingen auch in Bildung investiert werde. "Die Politikverdrossenheit nimmt zu, es besteht ein großer Bedarf, dass sich die Menschen bei der Politikgestaltung weiterbilden lassen." Kurtz stellte klar, man habe nicht nur den Anspruch, bei der Erwachsenenbildung vorne zu sein, "wir wollen auch bei der Bewältigung ökologischer Probleme Vorreiter sein". Deswegen habe man rund 300 000 Euro in eine moderne Pellets-Heizung und eine zweite Solaranlage investiert. Für Kurtz ist das "Geld, das für die Zukunft gut angelegt ist. Es freut mich sehr, dass der Umweltgedanke hier ernst genommen wird." Kurtz erinnerte daran, dass das Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel im Jahr 1992 eine der ersten Institutionen war, die eine Solarenergie-Anlage betreibt. Meinung

Investitionen in die Zukunft

Von SZ-RedakteurRalph Schäfer Viel Geld hat die Arbeitskammer des Saarlandes in ihr Bildungszentrum in Kirkel investiert. Es ist Geld, das die Institution in die Zukunft führt. Der Bedarf an Weiterbildung ist nach Angaben der Verantwortlichen nicht nur ungebrochen, sondern steigt stetig. Wer durch den idyllisch gelegenen Gebäudekomplex läuft, stellt schnell fest, dass die Auslastung groß ist. Und dass der Ort des Geschehens möglichst idyllisch bleibt, dabei helfen 300 000 ökologische Euros. Eine Pellets-Heizung und eine zweite Solarenergie-Anlage unterstreichen, dass der Umweltgedanke beim Bildungszentrum keine leere Worthülse ist, sondern ernst genommen und auch entsprechend umgesetzt wird. Auf einen BlickDas Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel ist modernisiert worden. Für rund 750 000 Euro sind fünf neue Gruppenräume und ein Dozenten-Vorbereitungsraum entstanden. Installiert wurden eine Pellets-Heizung und eine zweite Solarenergie-Anlage. rs