Hobby-Ausstellung des Verkehrsvereins Kirkel in der Burghalle

Hobby-Ausstellung Kirkel : Die bunte Welt des Selbstgemachten und mehr

Viele Besucher kamen am Wochenende in die Burghalle zur Hobby-Ausstellung des Heimat- und Verkehrsvereins Kirkel.

Es ist in jede Jahr eine schöne Möglichkeit für Kreative zu zeigen, was sie erarbeiten. Am vergangenen Wochenende stand die Burghalle in Kirkel-Neuhäusel nämlich ganz im Zeichen der 23. Hobby-Ausstellung des Heimat- und Verkehrsvereins Kirkel. Und die Auswahl war richtig groß: Insgesamt 48 Aussteller präsentierten ihre Arbeiten. Und die zahlreichen Besucher aus nah und fern mussten keinen Eintritt bezahlen, um sich hier umschauen zu können. Als Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins organisierte Dominik Hochlenert zusammen mit der Geschäftsführerin Alexandra Stauden die Schau. Der Verein kooperierte dabei wie gewohnt mit der Gemeinde Kirkel. „Wir bieten diese Ausstellung nun jährlich an. Wir haben einen großen Zuspruch von Ausstellern und Besuchern. Daher findet die Hobby-Ausstellung nun jährlich im Wechsel zwischen Kirkel und Limbach statt“, erklärte Hochlenert. Das Angebot reiche dieses Mal von Malerei über selbst gebrannten Schnaps bis hin zu Schmuckarbeiten. „Es gibt auch ganz viele Betonbasteleien. Dies scheint in diesem Bereich der neueste Trend zu sein. Es gibt aber natürlich auch die Klassiker aus Holz, Acrylmalereien und Stofftiere“, berichtete Hochlenert.

Es sei mittlerweile so, dass man auch Ausstellern absagen müsse. „Wir bieten vor allem den Hobbyisten aus der Gemeinde eine Plattform. Aufgefüllt wird das ganze Sortiment mit Auswärtigen, die vom Angebot gut hineinpassen. Hier ist die größte Gemeinde-Mehrzweckhalle. Deswegen können wir hier auch einige Aussteller mehr unterbringen. Aber um Absagen kommen wir leider trotzdem nicht herum“, erklärte er. Der Termin für die Hobby-Ausstellung sei bewusst ausgewählt worden. „Erstens werden nun die Tage kürzer“, sodass man das ganze Angebot in eine Halle verlegen könne. „Und natürlich bietet sich die Vorweihnachtszeit an, um sich mit Geschenken einzudecken oder auch nach weihnachtlicher Deko Ausschau zu halten“, sagte Hochlenert. Wichtig sei, dass der bunte Mix an Waren erhalten bleibe, denn auf diese Vielfalt legten die Besucher großen Wert. Für ihn sei die Ausstellung auch der Gegenpart zur Massenfertigung. „Hier setzen wir auf Individualismus, schöpferische Werke und Selbstgemachtes“, betonte der Vorsitzende.

Eine der Ausstellerinnen hatte in der Burghalle ihre fast 14 Jahre alte Mischlingshündin Annie mitgebracht. „In anderen Hallen darf ich mittlerweile nicht mehr den Hund mitbringen, hier ist das zum Glück noch möglich. Ich kann ja den Hund nicht zwei Tage lang alleine lassen“, erklärte Monika Anna aus Gersheim, eine gebürtige Kirkelerin. Sie gehört auch dem ausrichtenden Heimat- und Verkehrsverein Kirkel an. „Alles, was ich anbiete, ist selbst gemacht – gehäkelt, gestrickt oder auch genäht“, berichtete Anna. An ihrem Stand gab es unter anderem Mützen, Strümpfe, Netztaschen, gehäkelte Tierfiguren und als Höhepunkt gestrickte Bären mit Gelenken. Ihr Lieblingsstück unter den Bären war Maxime. „Wenn er am Wochenende über die Ladentheke geht, würde dies auch mit einem weinenden Auge geschehen. Aber dann würde er auch anderen Menschen Freude bereiten“, sagte Anna. An dem Bären hatte sie nämlich „mindestens drei Wochen“ gearbeitet.

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