Gemeinsames Standesamt für Bexbach, Homburg und Kirkel

Gemeinsames Standesamt für Bexbach, Homburg und Kirkel

Im Zuge einer verstärkten Kooperation zwischen den Kommunen planen die Städte Homburg und Bexbach sowie die Gemeinde Kirkel ein gemeinsames Standesamt. Die Zusammenlegung soll die angespannten Haushalte entlasten.

Die CDU-Fraktion im Stadtrat Bexbach begrüßt die aktuellen Gespräche zwischen den Städten Bexbach und Homburg sowie der Gemeinde Kirkel zur Bildung eines gemeinsamen Standesamtes. Spätestens zum 1. Januar 2017 soll es in den drei Kommunen unter der Federführung Homburgs nur noch eine Anlaufstelle geben (wir berichteten). CDU-Fraktionssprecher Karl-Heinz Klein in einer Stellungnahme: "Die Christdemokraten hatten bereits im vergangenen Jahr bei den Haushaltsberatungen die Prüfung einer verstärkten Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen angeregt." Nach wie vor gehe es vor allem darum, Kompetenzen und Einsparungen in den kommunalen Haushalten zu erzielen, indem vor allem in Bereichen kooperiert werde, in denen die Bürger der Kommunen nicht negativ durch einen Wegfall von Serviceleistungen betroffen seien.

"Die Standesämter verrichten in erster Linie Hintergrundarbeiten. Einen direkten Kontakt der Bürger zu den Standesbeamten gibt es nur selten", so Klein weiter. Es sei daher richtig, gerade in diesem Bereich Kooperationen zu suchen. Bereits im vergangenen Jahr hätten die Stadt Blieskastel, die Gemeinden Gersheim und Mandelbachtal einen gemeinsamen Standesamtsbezirk gebildet. Von den Erfahrungen dieser Kommunen könne profitiert werden. Nun gehe es für Bexbach darum, im Dialog mit den Räten der Kommunen auszuloten, wie eine Kooperation praktisch aussehen könne. Klein: "Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, den Haushalt der Stadt Bexbach ohne direkte Belastung der Bürger weiter zu entlasten. Für jeden Schritt in diese Richtung sehen wir auch im Rat einen breiten Rückhalt."

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