Frühlingsstimmung in der Mühle

Limbach. Es hätte wohl kaum besser laufen können: Strahlender Sonnenschein, milde Temperaturen - der Limbacher Ostermarkt, der am vergangenen Wochenende die historische Mühle zum Mittelpunkt des Dorflebens gemacht hatte, stand ganz im Zeichen des Frühlings. Zum 18

Limbach. Es hätte wohl kaum besser laufen können: Strahlender Sonnenschein, milde Temperaturen - der Limbacher Ostermarkt, der am vergangenen Wochenende die historische Mühle zum Mittelpunkt des Dorflebens gemacht hatte, stand ganz im Zeichen des Frühlings. Zum 18. Mal präsentierten Künstler, Kunsthandwerker und Floristen die schönen Seiten der Jahreszeit und, passend zum Osterfest, auch gleich das eine oder andere Geschenk oder Dekorationsideen fürs nahe Fest. Schon kurz nach der Eröffnung am Samstag strömten die Besucher ins Limbacher Wahrzeichen und ließen sich von den Exponaten begeisterten. Zu sehen gab es Schmuck, Filz- und Papierarbeiten, Kuscheltiere, Schokoladenhasen, Keramik und vieles mehr. "Hier finden Sie Sachen, die sie in dieser Art nirgendwo sonst bekommen", war sich Dr. Uwe Oldenburg, erster Vorsitzender des ausrichtenden Fördervereins der Limbacher Mühle, sicher. "Das ist keine Konfektionsware." Davon konnten sich die Besucher des Ostermarktes überzeugen, denn wie in jedem Jahr präsentierten die Marktbeschicker Außergewöhnliches für Auge und Seele. "Für mich beginnt mit diesem Markt eigentlich erst der Frühling", begründete Margit Deissler ihren samstäglichen Ausflug von Kusel nach Limbach. "Ich komme seit fünf Jahren regelmäßig hierher. Zum einen, weil ich hier immer etwas finde, was mir den Frühling etwas bunter und noch fröhlicher macht. Zum anderen, um gemeinsam mit meinem Mann nach einem ausgiebigen Rundgang über den Ostermarkt noch ein bisschen hier in der Region wandern zu gehen." Gerade die besondere Stimmung des Marktes schien den Besuchern zu gefallen - abseits von Supermarkt-Hektik und dem Ausverkauf des Festes als Kommerz-Kalender-Highlight nutzten viele die Gelegenheit, mit den Anbietern ins Gespräch zu kommen und ein bisschen mehr über das zu erfahren, was Künstler, Kunsthandwerker oder Floristen um- und antreibt - für Uwe Oldenburg eines der wesentlichen Charakteristika des Marktes. "Ob es sich am Ende für die Aussteller und das Publikum lohnt, ist eben nicht nur eine Frage des Geldbeutels. Natürlich muss es finanziell stimmen und die Händler sollen auch Einnahmen haben. Aber viel wichtiger ist die Beziehung zwischen den Leuten hinter dem Stand und davor. Und die stimmt hier bei uns." thw

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