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Friedenslicht aus Bethlehem in Homburg

Schöne Aktion : Pfadfinder brachten das Licht aus Bethlehem

 Zur Aktion ,,Friedenslicht aus Betlehem“ luden die Pfarrei Heilig Kreuz Homburg und die Pfadfinder des DPGS Stamm Camino Homburg in das Weihnachtsdorf auf dem Homburger Christian Weber Platz ein.

Nachdem Pastoralreferent Stefan Pappon eine kleine Andacht auf der Bühne gemeinsam mit den Pfadfinden mit Liedern gehalten hatte, erläuterte Matthias Omlor, Vorsitzender des DPSG Stamms Camino und Bezirks-Kurat des Saarpfalzkreises, den zahlreichen Besuchern Hintergrund und Sinn der Aktion ,,Friedenslicht aus Bethlehem.“

 Jedes Jahr seit 1986 entzündet ein so genanntes Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte  in Betlehem. In diesem Jahr war es die elfjährige Österreicherin Victoria Kampenhuber, die dieses Friedenslicht am 26. November entzündete. Von Betlehem aus wurde das Licht von Victoria Kampenhuber nach Wien gebracht, wo es bei einer internationalen Aussendungsfeier am 14. Dezember an 20 Nationen weiter gereicht wurde.

Seit 26 Jahren verteilen die fünf weltweit anerkannten deutschen Pfadfinderverbände, darunter auch die DSGP, mit rund 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfindern, das Licht dann weiter. Der DSPG Stamm Camino Homburg war am 15. Dezember mit 180 Mitgliedern aus dem Saarpfalzkreis in Speyer dabei, um dort in einer Aussendefeier das ,,Friedenslicht“ von den ,,Wienfahrern“ zu übernehmen. Omlor erklärte, dass die Pfadfinder mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen wollen. Das diesjährige Motto ,,Mut zum Frieden“ zeige deutlich, dass der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt immer wieder auf die Probe gestellt werde. ,,Aber nicht den Mut verlieren!“, so der Appell des Vorsitzenden des DSPG Stammes Camino Homburg.

 Zusammen mit anderen sei es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. ,,Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzten uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen.“ Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten die Pfadfinder Mut machen und Hoffnung stiften, in Deutschland und in Europa. „Jedes Jahr“, so Matthias Omlor, „machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen aus verschiedenen Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es bei seinem langen Weg Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Relegionen.“ Ein altes dänisches Sprichtwort sage: ,,Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die Kerze eines anderen anzündest.“