Der Mai ist zum Feiern da

An diesem Wochenende haben die Limbacher ordentlich auf die Pauke gehauen. Der Maimarkt war am Samstag und Sonntag angesagt – mit „Flüssignahrung“ und viel guter Laune. Am Start waren auch die Straußbuwe und Straußmäde.

Auf dem großen Kessel steht "Partytime" und das ist wohl so ziemlich genau das, was Dana Quarz, Celine Freiler und die anderen Limbacher Straußbuwe und Straußmäde mit ihrem Stand auf dem Limbacher Maimarkt als Plan haben: Feiern! Oder besser: anderen und hoffentlich vielen das Feiern zu ermöglichen. Dafür haben die Straußbuwe und Straußmäde einiges aufgeboten, vor allem "Flüssignahrung" unterschiedlicher Art. Es ist Samstag, 17 Uhr, und das Fest im Pfarrgarten hinter der Elisabeth-Kirche nimmt langsam Fahrt auf. Die Vorbereitungen an den Ständen sind weitestgehend abgeschlossen. Diejenigen, die gerade die erste Schicht haben, warten auf Gäste. So wie Dana und Celine. "Wir finanzieren mit den Einnahmen von Maimarkt und Nikolausmarkt unsere Kerb", erzählt Dana, während sie zusammen mit Celine noch das letzte Feintuning am Angebot erledigt. Um diese nötigen Euros zusammenzubekommen, haben sich die jungen Leute einiges auf die Speise- und Getränkekarte geschrieben. "Wir bieten eine Maibowle mit frischen Früchten an, verschiedene Mischdrinks und einiges an Getränken mehr. Es gibt aber auch super leckeres Chili und Sandwichtoast", listet Dana mal eben in aller Kürze auf. Speziell für den Sonntag gebe es auch noch fair gehandelten Kaffee und dazu natürlich Kuchen. "So was muss man im Angebot haben, gerade wenn sonntags die älteren Leute kommen."

Die Limbacher Straußbuwe und Straußmäde sind beim Start des Maimarktes am Samstagnachmittag also bestens gerüstet für das zweitägige Treiben hinter der Elisabeth-Kirche. Auch Limbachs Ortsvorsteher Max Victor Limbacher ist entspannt und bereit für das, was nun bis Sonntagabend kommen wird. "Bei einem solchen Wetter wie heute macht es ganz besonders viel Spaß, den Maimarkt zu eröffnen und heute auch besonders lange zu feiern."

Ja, das Wetter. Das spielt in diesem Jahr richtig gut mit, sommerlich ist das passende Attribut. Da macht es dann wohl ganz besondere Freude, als Ortsvorsteher den Hut des Veranstalters zu tragen. Doch das liegt nicht nur am Wetter, Feste wie der Maimarkt sind in Limbach einfach echte Selbstläufer. An Gästen und solchen, die die Gäste bewirten und unterhalten wollen, mangelt es bei solchen Veranstaltungen nie. Limbacher: "Man hat hier im Ort einfach das Gefühl, dass sich alle Gruppen und Institutionen, die initiativ sind, querbeet durch alle Generationen an einem solchen Fest beteiligen. Ein Fest wie der Limbacher Maimarkt ist jedes Mal etwas Neues, es macht Spaß, es ist lebendig. Das ist ein ganz junges Fest - und das bleibt es auch." Dieses Engagement bringe für ihn als offiziellem Veranstalter auch Vorteile mit sich, gesteht Limbacher mit einem Grinsen ein. "Ehrlich gesagt: Als Veranstalter muss man hier nicht viel machen. Eigentlich kommt man als Ortsvorsteher wie ein normaler Besucher auf das Fest, schaut drüber und sieht: Es läuft!"

Zum Thema:

Auf einen Blick Für einen gelungen Limbacher Maimarkt sorgten: der Musikverein Limbach mit Stand und Orchester, die Limbacher Straußbuwe und Straußmäde, die Wolverines, "Es Clippche", die Kirkeler Jusos, das Hexeheisje, die Limbacher, die Montagstrahler, die Oldtimerfreunde, das Nachbarschafts-Café "1001 Nacht", der Männergesangverein Limbach und der deutsch-syrische Chor "An die Freude". thw