Biosphärenreservat als Chance

Kirkel. "Eines unserer Kernthemen sind die Streuobstwiesen. Gerade im Saarland gibt es viele Regionen, die von diesen geprägt sind. Früher waren diese Streuobstwiesen existenznotwendig, heute nicht mehr. Deswegen gehen viele Wiesen kaputt, sterben Bäume, werden keine mehr nachgepflanzt

Kirkel. "Eines unserer Kernthemen sind die Streuobstwiesen. Gerade im Saarland gibt es viele Regionen, die von diesen geprägt sind. Früher waren diese Streuobstwiesen existenznotwendig, heute nicht mehr. Deswegen gehen viele Wiesen kaputt, sterben Bäume, werden keine mehr nachgepflanzt. Mit dem Biosphärenreservat Bliesgau besteht nun die Chance, dass wir als Landschaftsgestalter wieder mehr gefragt sind." Saarpfalz-Landrat Clemens Lindemann, der bei der Jahrestagung des Verbandes der Gartenbauvereine im Saarland und Rheinland-Pfalz am Samstag in Kirkel für eine weitere Amtszeit als Präsident bestätigt wurde, ließ an den positiven Perspektiven des Biosphärenreservates Bliesgau für seinen Verband keinen Zweifel. Lindemann ordnete die gefühlte Wahrnehmung der Biosphäre durch die Obst- und Gartenbauvereine nicht minder positiv ein. Lindemanns Stellungnahme stand im Kontext des Hauptreferates der Jahrestagung. Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphären-Zweckverbandes, suchte Antworten zu dem Thema "Biosphäre - eine Chance für die Obst- und Gartenbauvereine". Kemkes betonte wie Lindemann die Vorteile, die die Ausweisung des Unesco-Gebietes gerade für gesellschaftliche Gruppen böte, die sich der Pflege und Kultivierung von Landschaften verschrieben haben. Dem Dialog rund um Chancen und Herausforderungen der Biosphäre für den Verband der Gartenbauvereine war die Verleihung der höchsten Auszeichnung für Mitglieder vorangegangen. Mit der Goldenen Rose dürfen sich seit Samstag Uta Braun-Mayer-Falkenberg vom Kreisverband (KV) Kaiserslautern, Werner Brausch vom KV Merzig-Wadern, Ingrid Nauerz vom KV Neunkirchen, Werner Schug vom KV Saarlouis und Ingebert Mörsdorf vom KV St. Wendel schmücken. thw