Bahnlog: BI wendet sich gegen Naturschutz-Preis für Bahnlog

Bahnlog : BI wendet sich gegen Naturschutz-Preis für Bahnlog

Die in Altstadt ansässige Firma Bahnlog hat vor kurzem den Naturschutzpreis „Goldene Umweltschiene“ bekommen (wir berichteten). Dazu äußert sich nun die Bürgerinitiative Betroffene der Aktivitäten Zollbahnhof (Bibaz) in einer Presseerklärung kritisch. Sprecherin Ulrike Grub schreibt unter anderem: „Seit 2005 agiert BahnLog mit Wiederaufbereitung von Gleisschotter unter freiem Himmel. Die Folge: Pestizid belasteter Staub auf den umliegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen, auf den Bäumen bis hin zu den Terrassen der Anwohner in Altstadt, Beeden und Lappentascherhof; Tag und Nacht unerträglicher Lärm durch mehrere gleichzeitig arbeitende Schotterbrecher.“

Die in Altstadt ansässige Firma Bahnlog hat vor kurzem den Naturschutzpreis „Goldene Umweltschiene“ bekommen (wir berichteten). Dazu äußert sich nun die Bürgerinitiative Betroffene der Aktivitäten Zollbahnhof (Bibaz) in einer Presseerklärung kritisch. Sprecherin Ulrike Grub schreibt unter anderem:
„Seit 2005 agiert BahnLog mit Wiederaufbereitung von Gleisschotter unter freiem Himmel. Die Folge: Pestizid belasteter Staub auf den umliegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen, auf den Bäumen bis hin zu den Terrassen der Anwohner in Altstadt, Beeden und Lappentascherhof; Tag und Nacht unerträglicher Lärm durch mehrere gleichzeitig arbeitende Schotterbrecher.“

Hier werde nicht aus tiefster Überzeugung Umweltschutz betrieben: „Die Firma BahnLog hat anfangs geltendes Recht im Bereich Umwelt- , Wasser- und Lärmschutz außer Acht gelassen, denn so konnte man Geld sparen, da die Einhaltung von Umweltstandards und Lärmemissionsverordnungen finanziellen Aufwand mit sich gebracht hätte“, heißt es in dem Schreiben. Erst auf Druck der Bürgerinitiative habe sich Bahnlog-Geschäftsführer Jörg-Michael Fries um Naturschutz bemüht. „Wie sollte man da nicht an Greenwashing-Aktivitäten glauben?“ Und wie könne man nach diesen jahrelangen Missachtungen gesetzlicher Bestimmungen jemandem zum „Durchhalten“ gratulieren?

„Weiterhin erwähnenswert: Die von Herrn Fries angekündigten Bemühungen, Lärmemissionen gering zu halten, tragen keine Früchte. Von minimalem Lärm kann keine Rede sein, wenn immer noch den Bürgern die Nachtruhe geraubt wird durch den Lärm des Be- und  Entladens sowie durch die nervenaufreibenden Töne der Rückfahrwarner der Maschinen und das – zumindest zeitweise – ohne Ausnahmegenehmigung zur Nacht-und Wochenendarbeit“, heißt es abschließend. Die Bürgerinitiative hat sich eigens wegen der Ansiedlung der Firma Bahnlog am Zollbahnhof gegründet und deren Aktivitäten von Anfang an kritisch beleuchtet.