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Betreuung nach der Schule ist gefragt

Betreuung nach der Schule ist gefragt

Limbach. Man sah es den vielen strahlenden Gesichtern an, dass auf diesen Tag lang gewartet wurde und nun alle Erwartungen erfüllt worden sind. Mit dem Umbau des ehemaligen Postgebäudes in Limbach zur Nachmittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Kirkel-Limbach ist ein Paradestück geglückt

Limbach. Man sah es den vielen strahlenden Gesichtern an, dass auf diesen Tag lang gewartet wurde und nun alle Erwartungen erfüllt worden sind. Mit dem Umbau des ehemaligen Postgebäudes in Limbach zur Nachmittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Kirkel-Limbach ist ein Paradestück geglückt. Dies bestätigte auch Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger und Bauherr die Räumlichkeiten gemeinsam mit vielen Gästen offiziell ihrer Bestimmung übergab. Der Landrat betonte, dass dieses Projekt eine lange Geschichte habe. Als der Kreis davon erfahren habe, dass die Post das Gebäude verkaufen wolle, seien sofort die Verhandlungen losgegangen, die dann zu Gunsten der Schule verlaufen seien. Der unter Denkmalschutz stehende Bau wurde im Juli 2009 vom Kreis übernommen, um die "Räumlichkeiten für die nachunterrichtliche Bildung und Betreuung von Schülern zur Verfügung zu stellen". Das Gebäude wurde im Laufe eines Jahres unter der Aufsicht des Kreisbauamtes - wobei vor allem der Bauingenieurin Tina Thönes von allen Seiten großes Lob gezollt wurde - entkernt und sowohl baulich als auch technisch grundsaniert und schließlich zur Ganztagsschule umgebaut. Auf zwei Stockwerken entstanden ein großer Speiseraum mit Küche, drei Gruppenräume, eine Mediathek und WC-Anlagen. Insgesamt stehen den Kindern für die Nachmittagsbetreuung fast 500 Quadratmeter zur Verfügung. Ein gewaltiges Bauprojekt, das die Investition von rund einer Million Euro notwendig machte. "Gut angelegtes Geld", betonten Landrat wie Schulleiterin Ursula Luckscheiter, die in ihrer Ansprache auf den Wandel in der Gesellschaft und die daraus resultierende Ausrichtung der Schule einging. Die Betreuung der Kinder über die Schulzeiten hinaus werde immer stärker nachgefragt. Und mit den schmucken wie gut ausgestatteten Räumen sei die Realschule nun auf dem richtigen Weg. Die Aufwertung des Schulstandorts für die Gemeinde Kirkel war auch Hauptthema des Grußworts von Bürgermeister Frank John, der die Schule nun bestens gerüstet für die Zukunft sieht und auch betonte, dass das schmucke Haus an der Ortsdurchfahrt Limbach deutlich aufwerte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Klaus Wagner-Gebel, unterstrich, dass sein Verein rund 10 000 Euro in die mediale Ausstattung der Ganztagsschule investiert habe. Und für das Christliche Jugenddorf betonte Ulf Fink, dass seine Mitarbeiter nun eine optimale Basis hätten, um die Nachmittagsbetreuung abwechslungs- und lehrreich zu gestalten. Anschließend nahmen Pfarrerin Silke Portheine-Hofmann und Pfarrer Thomas Diener gemeinsam die Segnung der neuen Räumlichkeiten vor. Musikalisch umrahmt wurde die sehr gut besucht Feier von Schülerinnen und Schülern der Erweiterten Realschule Kirkel-Limbach, die engagiert und mit Bravour auch noch einen krankheitsbedingten Ausfall kompensierten. red "Dieses Projekt hat schon eine lange Geschichte."Landrat Clemens Lindemann