Authentisch und detailgetreu

Kirkel. Es steckt viel Liebe in ihm, viel Detailtreue und viel Authentizität: Am vergangenen Freitag stellte der Förderkreis Kirkeler Burg in einer kleinen Feierstunde das neue Modell der Kirkeler Burg vor. Im Bildungszentrum der Arbeitskammer konnte Peter Steffen, Vorsitzender des Förderkreises, zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Vereinen begrüßen

Kirkel. Es steckt viel Liebe in ihm, viel Detailtreue und viel Authentizität: Am vergangenen Freitag stellte der Förderkreis Kirkeler Burg in einer kleinen Feierstunde das neue Modell der Kirkeler Burg vor. Im Bildungszentrum der Arbeitskammer konnte Peter Steffen, Vorsitzender des Förderkreises, zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Vereinen begrüßen. Und die staunten nicht schlecht, als Steffen zusammen mit Erwin Merz, dem Schöpfer des Kunstwerkes, und Gerhard Pfeifer, er hat die nicht minder kunstvolle Plexiglas-Verschalung entworfen und gebaut, die Burg in Miniatur-Ansicht offiziell enthüllten. Nach der Begrüßung der geladenen Gäste durch Peter Steffen entführte Förderkreismitglied Udo Bernimollin die Anwesenden mit einer kurzen Präsentation in die Anfänge des ehrgeizigen Projektes. "Beim Burgensymposium im französischen Wissembourg sahen wir im Jahr 2008 zum ersten Mal eine der Arbeiten von Erwin Merz", erinnerte sich Bernimollin. Es folgte ein langer und intensiver Kontakt zwischen dem Förderkreis und dem Burgenbauer Erwin Merz, der nun in der Präsentation des neuen Burgenmodells, es ersetzt die beiden bisher vorhandenen Abbildungen, als vorläufiges Finale mündete. Die Besonderheit in der Arbeit von Merz: Auch das inzwischen überregional bekannte Handwerkerdorf ist Teil der Modellisierung, auch noch so kleine Details wie die Lichtmasten, den neuen Besuchersteg und und andere Facetten des Kirkeler Wahrzeichens hat Merz in kleinem Maßstab Wirklichkeit werden lassen. Das neue Modell wird sein Zuhause im Heimat- und Burgmuseum am Fuße des Originals finden. Und es wird der Gemeinde Kirkel bei Präsentation des eigenen Tourismus-Potenzials bei Messen und Ausstellungen dienen. Kirkels Bürgermeister Frank John bezeichnete das Modell als "sehr schön und sehr gelungen" und als eines, bei dem man sehen könnte, welche Arbeit in ihm stecke. "Wir sind sehr stolz, dass wir heute dieses Modell der Burg im gegenwärtigen Ist-Zustand unser Eigen nennen können. Nun freuen wir uns in einem weiteren Schritt auf die Rekonstruktion der Anlage im Modell, damit wir sehen können, wie die Burg vor über 400 Jahren ausgesehen hat. Ich denke, dies ist dann etwas, was man dann auch Kindern und Jugendlichen zu Erläuterung der Geschichte präsentieren kann." Merz' Kunstwerk bedingte in seiner Finalisierung ein weiteres, wohl nicht minder anspruchsvolles künstlerisches Produkt: Zum Schutz der wertvollen Miniatur entwarf und baute der Kirkeler Gerhard Pfeifer ein geometrisches Gehäuse aus Plexiglas. "Das Modell ist sehr schön und sehr gelungen." Kirkels BürgermeisterFrank John