Anne und Klaus Hessenauer berichten in Kirkel von ihrer Nepalreise

Anne und Klaus Hessenauer : Bericht über eine Reise durch Nepal

Das Ehepaar Hessenauer ist im Bildungszentrum in Kirkel zu Gast. In einem Multimediavortrag berichten sie hier unter dem Titel „Nepal auf stillen Pfaden“ am 14. Mai von ihrer Reise durch das Land.

Vor einigen Tagen sind die Homburger Anne und Klaus Hessenauer wieder einmal aus Nepal zurückgekehrt. Sie waren wie so oft auf „stillen Pfaden“ abseits der bekannten Routen unterwegs, aktuell im Tsum Valley, das auch oft das glückliche Tal genannt werde. Von solchen Erlebnissen, abseits ausgetretener Touristenwege durch faszinierende Berglandschaften des Himalaya, erzählen die beiden in einem Multimediavortrag am Dienstag, 14. Mai, im Bildungszentrum der Arbeitskammer, Am Tannenwald 1, in Kirkel.

Seit vielen Jahren haben die beiden Homburger einen Stammplatz im vielfältigen Programm der Freunde des Abenteuermuseums. Aus unterschiedlichen Regionen und unter wechselnden Perspektiven berichten sie mit ausdrucksstarken Bildern aus dem Himalayastaat. Erfahrungen, Erlebnisse und Anekdoten werden live kommentiert.

Seit 1997 waren die beiden achtzehn Mal in Nepal und angrenzenden Himalayaländern wie Tibet, Bhutan oder Nordindien unterwegs. Den Erfahrungsschatz aus diesen Reisen hat Klaus Hessenauer nun auch in einem Buch zusammengefasst. „Unter Gebetsfahnen Trekking und Reiseerlebnisse in Nepal“ ist ein etwas anderer Reiseführer, eher ein Reiseverführer wie der Autor verrät. Damit hat der Nepalkenner Hessenauer auch einen einen oft geäußerten Vorschlag aufgegriffen, all die Erlebnisse und Anektoden aus 20 Jahren Reise- und Trekkingerfahrung aufzuschreiben. Ein Taschenbuch mit 240 Seiten ist daraus geworden. Auf 22 Farbseiten mit 39 Bildern illustriert der Autor das Geschriebene.

Schon einmal haben Anne und Klaus Hessenauer ihrer Zuschauer mitgenommen auf „Stille Pfade“ abseits der legendären Routen zum Mount Everest oder um das Annapurnamassiv. Inzwischen sind neue Wege dazu gekommen, wie Mardi Himal oder Khopra Danda. Auch Abstecher oder Umwege zu den bekannten Routen sind einen Blick wert. Die vielfältigen Gesichter des kulturellen Reichtums, überwältigende Landschaften und nicht zuletzt liebenswerte Menschen stehen im Mittelpunkt dieses Vortrages. Die Referenten schildern Sitten und Gebräuche sowie Alltagssituationen aus dem Leben des Vielvölkerstaates, eindrucksvolle Bilder werden live kommentiert.

Neben der Faszination des Landes wollen die beiden aber auch die Augen vor der Hilfsbedürftigkeit nicht verschließen. Nepal rangiert in der OECD Statistik immer noch unter den ärmsten Ländern der Welt. Deshalb engagieren sich die beiden Homburger seit fünfzehn Jahren für das Kinderhaus Kathmandu. Der deutsche Trägerverein betreibt zwei Kinderhäuser am Rande von Kathmandu und mehrere Schulen, auch in entlegenen Regionen. Dankbar sind die Hessenauers für die Unterstützung die sie dabei von Freunden, Bekannten oder einfach wohlwollenden Menschen bekommen. Deshalb informieren sie auch immer gerne über die Aktivitäten und Fortschritte vor Ort.

Auch Begegnungen mit Dorfbewohnern gehören dazu. Foto: Anne Hessenauer/Picasa

Der Eintritt zum Vortrag am 14. Mai ist frei, Spenden für das Kinderhaus Kathmandu sind willkommen. Wegen der großen Nachfrage ist eine Anmeldung und Reservierung unter Tel.: (06849) 90 90 oder per E-Mail an: info.bzk@arbeitskammer.de notwendig.

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