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Jetzt 29 Corona-Infektionen an Uni-Klinik in Homburg

Covid-19 : Jetzt 29 Corona-Infektionen an Uni-Klinik in Homburg

Die Zahl der Patienten und Beschäftigten mit Corona-Infektionen am Uniklinikum des Saarlandes (UKS) ist weiter angestiegen.

29 Fälle mit Corona-Infektionen, einen verstorbenen Patienten und einen geheilten Beschäftigten im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es aktuell an der Uni-Klinik in Homburg.

Bei 17 Patienten und zwölf Beschäftigten des UKS liegen bestätigte Corona-Infektionen vor. Dies geht aus einer Meldung des UKS von Dienstagabend hervor. Die Zahl der infizierten Patienten hat sich damit zum Stand vom Montagabend um zwei Fälle erhöht, die der infizierten Beschäftigten um drei Fälle. Nach einer Abfrage der Saarbrücker Zeitung bei den Landkreisen und dem Regionalverband waren gestern Abend landesweit 961 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Zu Beginn der vergangenen Woche wurden fünf Corona-Notfallpatienten aus der ostfranzösischen Region Grand Est im Universitätsklinikum eingeliefert, nachdem das Saarland der benachbarten Region Unterstützung bei der Behandlung von Patienten zugesagt hatte.

Saarlandweit sind mittlerweile zwölf Menschen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der erste Todesfall war ein über 80 Jahre alter Patient. Er starb am 20. März in der Uni-Klinik. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen und lag auf einer onkologischen Station. Der nach dem Tod durchgeführte Corona-Test erbrachte am 21. März ein positives Ergebnis.

Ein Kinderarzt des UKS war der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Corona-Virus nachgewiesen. Die Erkrankung bei dem Oberarzt der Kinderklinik verlief nach UKS-Angaben sehr milde. Es geht ihm demnach wieder gut, er gilt als geheilt.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50 000 Patienten stationär und über 200 000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2000 Pflegekräfte beim UKS.