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Jesu Worte im Gespräch erschließen

Jesu Worte im Gespräch erschließen

Bexbach. Traditionsgemäß findet in der Fastenzeit die ökumenische Bibelwoche der beiden Kirchengemeinden statt. Dieses Jahr wird das vierte Evangelium im Mittelpunkt stehen, wenn bis Donnerstag, 12. März, in ausgewählten Kapiteln die theologische Aussage des Johannes-Evangeliums herausgearbeitet wird.Geschrieben wurde dieses Evangelium gegen Ende des ersten Jahrhunderts

Bexbach. Traditionsgemäß findet in der Fastenzeit die ökumenische Bibelwoche der beiden Kirchengemeinden statt. Dieses Jahr wird das vierte Evangelium im Mittelpunkt stehen, wenn bis Donnerstag, 12. März, in ausgewählten Kapiteln die theologische Aussage des Johannes-Evangeliums herausgearbeitet wird.Geschrieben wurde dieses Evangelium gegen Ende des ersten Jahrhunderts. Es setze die drei vorangegangenen Evangelien voraus. Der Verfasser verzichtet daher auf einen nochmaligen Abriss des Wirkens Jesu, sondern ziele vor allem darauf ab, den Glauben an den einen Gott zu wecken und zu erhalten in einer Situation, in der die Gemeinde durch Verfolgung gefährdet ist. Einen breiten Raum nehmen die Reden Jesu ein, die in besonderer Weise seine Gottessohnschaft unter Beweis stellen: Die siebenfachen "Ich-bin"-Worte knüpfen an die Selbstoffenbarung Gottes im Alten Testament an, wo sich Gott als "Ich bin da" vorstellt.An drei Abenden wird sich die ökumenische Bibelwoche mit drei verschiedenen Worten Jesu beschäftigen. Für gestern war der Eröffnungsgottesdienst angekündigt. Heute, Dienstag, 10. März, referiert Gerhard Schnorrenberger um 19 Uhr im protestantischen Gemeindehaus über "Ich bin das Brot des Lebens". Bernhard Wittling wird die musikalische Gestaltung übernehmen. Donnerstags, 12. März, um 19 Uhr wird ein weiteres Jesu-Wort erschlossen in Gesprächskreisen beziehungsweise in verschiedenen Meditationen. Umrahmt wird dieser Abend vom protestantischen Kirchenchor unter der Leitung von Annegret Geibig. Der ökumenische Arbeitskreis lädt alle Christen zu diesen Veranstaltungen ein, sich gerade in der Fastenzeit mit dem christlichen Glauben und insbesondere mit dem Geheimnis der Person Jesu Christi zu beschäftigen, ganz Mensch und ganz Gott zu sein, genau wie es der Prolog des Johannes-Evangeliums zusammenfasst. red