Zur Geburtstagsfeier nach Thüringen

Homburg · Die zwölfköpfige Homburger Delegation staunte nicht nur über das "Himmelblau" Ilmenaus, sondern über die Entwicklung dieser thüringischen, äußerst gepflegten wie kulturreichen Kleinstadt, die mit großer Herzlichkeit ihre Gäste empfing.

 Die Homburger Delegation um OB Karlheinz Schöner (hinten, Mitte) wurde in Ilmenau freundlich empfangen. Foto: Emser/Stadt Homburg

Die Homburger Delegation um OB Karlheinz Schöner (hinten, Mitte) wurde in Ilmenau freundlich empfangen. Foto: Emser/Stadt Homburg

Foto: Emser/Stadt Homburg

Anlass für den Besuch der Homburger in der Partnerstadt Ilmenau war der 25. Geburtstag der Städtepartnerschaft, teilt die Stadt weiter mit.

So mancher Teilnehmer wandelte da auf den Spuren vergangener Zeit und ließ diese Revue passieren. Kunstwerke gab es von Homburger Seite durch eine Ausstellung von typisch saarländischen Impressionen, die die Künstlergruppe "Hom 4" im Foyer der Hauptfiliale der Kreissparkasse Arnstadt-Ilmenau ausgestellt hatte. Am Abend wurde diese durch die Oberbürgermeister Ilmenaus und Homburgs und eine Laudatio von Klaus Kell, dem Homburger Amtsleiter für Kultur und Tourismus, in Anwesenheit der beiden Künstler Madeleine Mangold und Klaus Glutting offiziell vor Publikum eröffnet. Als Ilmenauer Zeitzeuge der Partnerschaft hielt Heinz Neuschwander die Festrede bei der Veranstaltung am Samstagnachmittag im Ratssaal, der die Homburger Delegation und rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus Ilmenau gespannt und tief berührt zuhörten.

Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber verwies in seiner Rede angesichts der Kriege in der Welt und der Unruhen derzeit im Nahen Osten und in der Ukraine auf den glücklichen Umstand der friedlichen Revolution von 1989 in Deutschland. "Wir haben doch nicht alles falsch gemacht."

Auch Oberbürgermeister Karlheinz Schöner unterstrich dieses Glück für die Deutschen. Dies mache noch einmal deutlich, wie wichtig die freundschaftlichen, zwischenmenschlichen Beziehungen und das freundliche wie offene Aufeinanderzugehen für die Pflege von Partnerschaften sei, so Schöner.

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