Zu viel Bauchspeck bleibt Risiko für viele Erkrankungen

Homburg. Früher war ein Bauch Zeichen von Wohlstand und Glück. Spätestens seit den 70er Jahren hat sich diese Sichtweise geändert und der Bauch wird als Risikofaktor angesehen. Nahezu jeder zweite Deutsche im Alter von 18 bis 79 Jahren ist übergewichtig, bis zu 24,5 Prozent dieser Altersgruppe sind sogar fettleibig (adipös)

Homburg. Früher war ein Bauch Zeichen von Wohlstand und Glück. Spätestens seit den 70er Jahren hat sich diese Sichtweise geändert und der Bauch wird als Risikofaktor angesehen. Nahezu jeder zweite Deutsche im Alter von 18 bis 79 Jahren ist übergewichtig, bis zu 24,5 Prozent dieser Altersgruppe sind sogar fettleibig (adipös). Daher gewinnt Übergewicht im Hinblick auf das Herz-Kreislauf-Risiko immer mehr an Bedeutung. Aber ein zu hohes Gewicht ist nicht für jeden gleich gefährlich. Lange Zeit galt das Fettgewebe als reiner Speicherort für Energie in Form von Depotfett. In den vergangenen Jahren zeigte sich jedoch, dass die Fettzelle eine Reihe von Botenstoffen freisetzt, welche in den Stoffwechsel eingreifen. Der von der VHS angebotene Vortrag erläutert den Zusammenhang zwischen zu viel Bauchfett und dem Herz-Kreislaufrisiko, zeigt die Gründe für ein zu viel an Bauchfett auf, beschreibt die am häufigsten auftretende ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit "Das Metabolische Syndrom" und gibt Ratschläge und zeigt Maßnahmen zur Reduktion des inneren Bauchfettes. Der Vortrag findet am Freitag, 22. Januar um 19 Uhr im Lehrerzimmer der Hohenburgschule statt. Referentin ist Doris Schneider, Chemikerin, Ernährungsberaterin und Fastenleiterin des Berufsverbandes Fasten und Ernährung. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. red Die VHS um Voranmeldung unter der Telefonnummer: (06841) 101 106 (Frau Marx).