Zeitreise ins Paris von 1937

Das mit dem „Echo Klassik“ preisgekrönte Trio Lézard entführt in die Klangwelt des Paris der 1930er Jahre. Zudem interpretiert es virtuos und stilsicher auch klassische Stücke von Bach und Mozart.

Mit "Paris 1937" ist das erste "Homburger Meisterkonzert" im neuen Jahr überschrieben, zu dem die Musikfreunde für Donnerstag, 19. Januar, 20 Uhr, ins Kulturzentrum Homburger Saalbau das bekannte Trio Lézard aus Frankreich erwarten.

Der Oboist Stéphane Egeling, der Klarinettist Jan Creutz und der Fagottist Stefan Hoffmann lassen die Musik im Paris der 30er Jahre wiedererstehen.

Diese Musik wurde weitgehend von der Groupe des Six um Georges Auric, Arthur Honegger, Francis Pulenc und ihrem Wortführer Jean Cocteau bestimmt oder auch von der "Neuen Pariser Schule" um Komponisten wie Darius Milhaud , Jaques Ibert oder Albert Roussel. Eines ihrer bevorzugten Ensembles war damals das legendäre Trio d'anches mit seiner transparenten Spielweise auf den oben genannten Rohrblattinstrumenten.

Das Trio Lézard musiziert auch in Homburg ganz in der Tradition seines großen Vorbildes vor 80 Jahren. Für sein perfektes Zusammenspiel, seine Klangschönheit und für seine Virtuosität wurde es vor zwei Jahren mit der höchsten Auszeichnung in Deutschland geehrt, mit dem "Echo Klassik".

Der besondere Reiz seines Vorspielprogramms für das "Homburger Meisterkonzert" liegt in der Gegenüberstellung historischer Trio-Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart zu Komponisten genannter Schulen am Beginn der Moderne. Zu hören sind Trio-Werke und Chanson-Arrangements von Jean Rivier , Charles Trenet, Reynaldo Hahn und Georges Auric.

Der Vorverkauf zu einen vergnüglichen Abend am Beginn des neuen Jahres wurde bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie beim Kulturamt der Stadt Homburg , Am Forum, bereits eröffnet.