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"Zeitreise" durch saarländische Geschichte

"Zeitreise" durch saarländische Geschichte

Homburg. Auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von 1940 bis heute darf sich das Publikum der beiden Aufführungen des Musicals "Zeitreise" im Homburger Kulturzentrum Saalbau freuen. Auf vielfachen Wunsch zeigt ein generationsübergreifendes Team aus Darstellern im Alter von fünf bis 84 Jahren in Kooperation mit der Stadt Homburg am 2. November, 19.30 Uhr, und am 3

Homburg. Auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von 1940 bis heute darf sich das Publikum der beiden Aufführungen des Musicals "Zeitreise" im Homburger Kulturzentrum Saalbau freuen. Auf vielfachen Wunsch zeigt ein generationsübergreifendes Team aus Darstellern im Alter von fünf bis 84 Jahren in Kooperation mit der Stadt Homburg am 2. November, 19.30 Uhr, und am 3. November, 10.30 Uhr, noch einmal das Musical "Zeitreise". Unter der Regie von Dieter Meier und Simone Georg können interessierte Besucher saarländische Geschichte hautnah erleben. "Musik erzählt Geschichten und lässt uns diese hautnah erleben. Widmen wir uns der Musik, so begeben wir uns stets auf eine kleine Reise", erklärt Simone Georg, Leiterin der Pro Seniore-Residenz in Erbach, am Rande der Proben. Zum Inhalt: Oma Lisbeth erzählt am Vorabend ihres 80. Geburtstages ihrem Enkel, wie sie sich 1940 in den Opa verliebte und was sie in der Kriegs- und Nachkriegszeit mit ihrer Familie bis heute erlebt hat. "In unserem Musical wird ein Stück saarländischer Geschichte auch für junge Menschen lebendig", so Georg. Musikalisch begleitet wird die sehenswerte Aufführung mit zahlreichen Ohrwürmern, wie beispielsweise "Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein" oder "Morning has broken", die vor allem bei den älteren Menschen Erinnerungen wecken werden. Neben den Bewohnern und Mitarbeitern von Pro Seniore wirken bei dem Musical "Zeitreise" die Lehrer-Band der städtischen Musikschule Homburg, Freunde aus dem Musical-Projekt Neunkirchen sowie Mitglieder des MGV Kirrberg mit. "Die Resonanz auf unsere letzten Aufführungen in Homburg war so groß, dass wir auch auf Wunsch von Oberbürgermeister Karlheinz Schöner zwei weitere Vorstellungen im Saalbau geben", freute sich Regisseurin und Darstellerin Simone Georg. Nach der Uraufführung habe man einige kleine Ergänzungen vorgenommen, so Georg. Idee sei es, zu zeigen, dass junge und alte Menschen gemeinsam auf der Bühne stehen können. In dem Musical werde die Geschichte einer Frau aus der Kriegsgeneration erzählt. In Geschichtsbüchern und Filmen der Kriegs- und Nachkriegszeit sei die Wirklichkeit nur verzerrt wiedergegeben und die Frauen nicht gewürdigt worden. "Mit dem Musical Zeitreise sollen sie diese Würdigung erhalten", betonte Georg. Parallel zu den Erzählungen von Oma Lisbeth wurden einzelne Szenen aus ihrem Leben während des Krieges und danach nachgespielt. Der Erlös der Aufführungen kommt einem Musikprojekt für Kinder und Senioren der Homburger Musikschule zugute. reKarten gibt es zum Preis von zehn Euro (ermäßigt acht Euro) an der Abendkasse. Informationen in der Pro Seniore-Residenz Hohenburg unter Telefon (0 68 41) 69 20.