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Zehn Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg werden aktuell beatmet

Neue Zahlen : Zehn Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg werden aktuell beatmet

28 Fälle mit bestätigten Corona-Infektionen gibt es aktuell am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg.

Bei 16 Patienten und zwölf Beschäftigten des UKS liegen bestätigte Corona-Infektionen vor. Zehn Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf müssen beatmet werden. Dies geht aus einer Meldung des UKS vom Mittwochabend hervor. Landesweit werden nach SZ-Informationen jetzt 38 Corona-Patienten beatmet, insgesamt 141 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung. Nach einer Abfrage der Saarbrücker Zeitung bei den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbandes waren gestern Abend landesweit 1073 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Saarlandweit sind mittlerweile 15 Menschen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der erste Todesfall war ein über 80 Jahre alter Patient. Er starb am 20. März in der Uni-Klinik. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen. Der nach dem Tod durchgeführte Corona-Test erbrachte am 21. März ein positives Ergebnis.

Ein Kinderarzt des UKS war der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Corona-Virus nachgewiesen. Die Erkrankung bei dem Oberarzt der Kinderklinik verlief nach UKS-Angaben sehr milde. Es geht ihm demnach wieder gut, er gilt als geheilt.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50 000 Patienten stationär und über 200 000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2000 Pflegekräfte beim UKS.