Zarter Zauber ferner Welten

Homburg. Wer an japanische Kunst denkt, dem kommt Filigranes in den Sinn. Ob es nun Tuschemalereien auf Seide und Papier, Kalligrafien oder andere Techniken sind - es ist ein ganz besonderer Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Nun kommt eine Ausstellung nach Homburg, die diese Kunst vorsichtig gen Westen öffnet

Homburg. Wer an japanische Kunst denkt, dem kommt Filigranes in den Sinn. Ob es nun Tuschemalereien auf Seide und Papier, Kalligrafien oder andere Techniken sind - es ist ein ganz besonderer Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Nun kommt eine Ausstellung nach Homburg, die diese Kunst vorsichtig gen Westen öffnet. Denn in den außergewöhnlichen Arbeiten von Michiko Takadera lebt die japanische Tradition weiter und öffnet sich zugleich der westlichen Welt, schreibt die Kreisverwaltung in einer Ankündigung der Schau. Die Japanerin lebt heute in Waldmohr. Ihren künstlerischen Stil hat sie in den vergangenen Jahren entwickelt. Er zeichnet sich aus durch ein äußerst genaues Tuschezeichnen in Verbindung mit einer fließenden Farbgebung in Aquarelltönen. Die in der Galerie im Forum (Kreisverwaltung) gezeigten Arbeiten entstammen größtenteils japanischen Traditionen, zeigen farbenfrohe Kleidung und klar gegliederte Landschaften. Allen Bildern wohnt ein Zauber inne, der den Betrachter in den Fernen Osten entführt, in fremde Welten, deren Exotik fasziniert und begeistert. Michiko Takadera besuchte einige Kurse der Freien Kunstschule Saarpfalz Artefix, um besonders die Aquarelltechnik zu verbessern, hieß es weiter. Nun hat sie ihren Stil gefunden und zeigt in der Galerie im Forum eine Auswahl ihrer Arbeiten, die fesseln und Geschichten erzählen.Die Ausstellung, die rund 30 Exponate der in Waldmohr lebenden Kreativen zeigt, wird an diesem Donnerstag, 15. April, um 19 Uhr eröffnet und ist dann bis zum 21. Mai in der Galerie im Forum in Homburg, montags bis freitags von acht bis 18 Uhr zu sehen. red/ust