Zahl der Arbeitslosen gestiegen

Homburg/Bexbach/Kirkel. Im Bezirk der Geschäftsstelle Homburg der Arbeitsagentur gab es im März 2578 Arbeitslose. Das sind 103 mehr als im Vormonat. Das bedeutet eine Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent. Die nachlassende Konjunktur macht sich auf dem regionalen Arbeitsmarkt immer mehr bemerkbar, heißt es in einer Pressemitteilung der Arbeitsagentur

Homburg/Bexbach/Kirkel. Im Bezirk der Geschäftsstelle Homburg der Arbeitsagentur gab es im März 2578 Arbeitslose. Das sind 103 mehr als im Vormonat. Das bedeutet eine Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent. Die nachlassende Konjunktur macht sich auf dem regionalen Arbeitsmarkt immer mehr bemerkbar, heißt es in einer Pressemitteilung der Arbeitsagentur. Nach einem leichten Rückgang im Februar waren im März im Saarpfalz-Kreis fast 4900 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 169 mehr als im Februar und 730 (+17,5 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, ist im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf kreisweit 6,6 Prozent gestiegen. Vor einen Jahr lag sie noch bei 5,6 Prozent. In den vergangenen vier Wochen haben sich laut Agentur im Saarpfalz-Kreis 1057 Personen arbeitslos gemeldet, darunter 479 in unmittelbarem Anschluss an eine Erwerbstätigkeit. Insgesamt sei seit Jahresbeginn bei 3288 Menschen Arbeitslosigkeit erstmalig oder erneut eingetreten, was eine Zunahme um 17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeute. Gleichzeitig hätten im ersten Quartal 2553 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beendet, 9,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008. "Der Vergleich mit der Arbeitsmarktentwicklung im ersten Quartal des Vorjahres macht deutlich, wie der Druck auf den Arbeitsmarkt im Saarpfalz-Kreis wächst. Die Zahl der gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn ist um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen", stellt Susanne Haben, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Neunkirchen, fest. "Bisher hat die starke Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld dazu geführt, dass ein höherer Anstieg der Arbeitslosigkeit noch unterblieben ist", so Haben. Mit einem Anteil von 55,2 Prozent seien Männer von der negativen wirtschaftlichen Entwicklung deutlich stärker betroffen, da sie vor allem in den besonders konjunkturabhängigen Branchen beschäftigt seien. Ihre Zahl erhöhte sich laut Arbeitsagentur in den vergangenen vier Wochen um 97 auf 2701, die der arbeitslosen Frauen um 72 auf 2193. Seit Beginn des Ausbildungsjahres im Oktober 2008 haben sich insgesamt 530 Bewerber aus dem Kreis für eine Ausbildungsstelle gemeldet. Davon sind 201 bereits versorgt, 329 suchen noch einen Ausbildungsplatz. red "Der Vergleich zum Vorjahr macht deutlich, wie der Druck auf den Arbeitsmarkt wächst."Susanne Haben, Agentur für Arbeit