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Wörschweiler könnte von Zuschüssen profitieren

Wörschweiler könnte von Zuschüssen profitieren

Wörschweiler. Informationen über die so genannte Leader-Förderperiode im Biosphärenreservat Bliesgau standen im Mittelpunkt der Ortsratssitzung in Wörschweiler

Wörschweiler. Informationen über die so genannte Leader-Förderperiode im Biosphärenreservat Bliesgau standen im Mittelpunkt der Ortsratssitzung in Wörschweiler. Torsten Czech, zuständig für das Projekt Urban II, Regionalentwicklung und Projektmanagement beim Saar-Lor-Lux-Umweltzentrum in Saarbrücken, erläuterte die Fördermöglichkeiten zur Stärkung des öffentlichen Raumes im Rahmen dieses Förderprogrammes. Als Förderschwerpunkte bezeichnete er die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft, die Verbesserung der Umwelt und der Landschaft sowie die Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Ziele von Leader sei die Kombination der Wettbewerbsfähigkeit, Umwelt, Lebensqualität und Diversifizierung gemäß den örtlichen Bedürfnissen und Stärken, betonte Torsten Czech. Die Fördersätze würden als Zuschüsse gewährt, variierten je nach Maßnahme, und die Eigenanteile müssten rechtzeitig berechnet und in den kommunalen Haushalt eingestellt werden. Bis zum Jahr 2013 seien 3,1 Millionen Euro aus diesem Förderprogramm zu vergeben, das vor allem der finanziellen Unterstützung im kommunalen Bereich dienen soll. Gerade beim Schwerpunkt Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen Raum sieht Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger (SPD) das Förderprogramm auch für Wörschweiler als eine interessante Möglichkeit. "Das Programm stellt Geld zur Verfügung, mit dem man bei der Dorferneuerung und Dorfentwicklung viel machen kann", meinte Nesselberger im Hinblick auf die Förderung der Biosphärenregion Bliesgau. Für die Stadt Homburg zählten dazu Kirrberg, Einöd, Beeden sowie Wörschweiler-Schwarzenacker. Mit einer finanziellen Förderung und einem Eigenanteil in gleicher Höhe könne man im Ort schon einiges bewirken. So denkt Nesselberger beispielsweise an die Neu- und Umgestaltung des Dorfplatzes vor der neu errichteten Feuerwehrgarage und dem ehemaligen Bürgermeisteramt. "Arbeitskraft, aber auch Material haben einen bestimmten Wert an Eigenleistung", sagte der Ortsvorsteher weiter. Daher möchte er die Planung für die Gestaltung des Dorfplatzes im Rahmen des EU-Förderprogrammes vorantreiben. re "Das Programm stellt Geld zur Verfügung, mit dem man bei der Dorferneuerung und Dorfentwicklung viel machen kann." Reinhold Nesselberger