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„Wir müssen realistisch sein“

„Wir müssen realistisch sein“

Der FC Homburg hat eine Erfolgsserie, die TuS Koblenz ist Drittletzter. Vor dem Regionalliga-Heimspiel an diesem Samstag um 14 Uhr im Waldstadion warnt Abwehrspieler Emil Noll aber: „Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz blenden lassen.“

An diesem Samstag steht für den FC Homburg das letzte von vier Spielen nacheinander gegen die vier letztplatzierten Mannschaften der Fußball-Regionalliga an. Gegner ist die TuS Koblenz , die um 14 Uhr im Homburger Waldstadion antritt. Nach Siegen beim KSV Baunatal (2:0) und gegen den SVN Zweibrücken (4:0) sowie dem 1:1 beim FC Nöttingen hat sich der FCH in dieser Serie sieben Punkte erspielt. Kommen am Samstag drei weitere hinzu, sind Verein und Fans zufrieden.

FCH-Trainer Jens Kiefer warnt aber davor, den Tabellen-16. zu unterschätzen. "Es gibt keinen Gegner, bei dem man sagen kann: Wir gehen da raus und gewinnen locker mit 3:0", sagt der Trainer. Als Beleg führt er die 2:1-Siege der TuS gegen den FK Pirmasens und bei der SpVgg. Neckarelz an. Gegen Wormatia Worms setzte es für die Koblenzer zuletzt allerdings eine 0:2-Niederlage.

Auch FCH-Innenverteidiger Emil Noll sagt: "Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz blenden lassen." Der 35-jährige Abwehrspieler, der 2007 selbst ein halbes Jahr beim damaligen Zweitligisten aktiv war, nimmt die Favoritenrolle an: "Ich denke, wenn wir an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, werden wir das Spiel für uns entscheiden."

Personell hat sich die Lage bei den Saarpfälzern gebessert. Nach seiner Gelbsperre in Nöttingen wird Mittelfeld-Regisseur André Kilian am Samstag wieder dabei sein. Giancarlo Pinna, der zuletzt wegen Adduktorenproblemen fehlte, konnte in dieser Woche wieder voll trainieren. Kiefer: "Wir haben die Trainingswoche mit dem kompletten Kader absolviert." Dazu gehören auch die Langzeitverletzten. Thierry Steimetz ist im Lauftraining. Stürmer Kai Hesse konnte sogar schon mit dem Balltraining beginnen. Da das letzte Vorrunden-Spiel des FCH bei Waldhof Mannheim auf den 17. November verlegt wurde, sind die Grün-Weißen am folgenden Wochenende spielfrei. So bleiben Hesse zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Ligaspiel.

Seit fünf Spielen (davon vier Siege) ist der FCH nun ungeschlagen. Der Trainer bremst allerdings die Träume der Fans, vielleicht doch noch an die Tür zu den Relegationsplätzen klopfen zu können. "Wir müssen realistisch sein. Der Tabellenerste hat elf Punkte mehr und ein Spiel weniger. Der Zweite hat neun Punkte Vorsprung. Wir sind weit weg", sagt Kiefer. Aktuell führt Kickers Offenbach die Liga an. Zweiter ist der 1. FC Saarbrücken .