Brot und Wein: Winzer und Bäcker präsentieren Brot und Wein

Brot und Wein : Winzer und Bäcker präsentieren Brot und Wein

(thw) Brot und Wein gehören zu den ältesten Lebensmitteln überhaupt. Und irgendwie gerade auch deswegen passen die beiden in ihrer Ursprünglichkeit richtig gut zusammen.

Wie gut - das präsentieren die saarländischen Bäcker und Winzer einmal im Jahr in Homburg auch ganz offiziell mit der Veranstaltung „Brot und Wein“, als Partner mit im Boot dabei auch die Saarbrücker Zeitung und die Sparkassen-Finanzgruppe.

Gestern war es wieder so weit, an einem gemeinsamen Stand auf dem Christian-Weber-Platz hatten Hans-Jörg Kleinbauer, der Innungsmeister der saarländischen Bäckerinnung, zusammen mit einigen Bäckern aus dem ganzen Saarland und mit Gerd Petgen, dem Präsidenten der saarländischen Winzer, wieder ordentlich aufgetischt: Man konnte Brote, Backwaren und Wein kosten, an einem Gewinnspiel teilnehmen und mit ein bisschen Glück einen schicken Preis mit nach Hause nehmen, vom Wertgutschein bis zum Präsentkorb. „Für uns ist das heute eine Imagewerbung für unser Bäckerhandwerk, wir wollen mit den Kunden in Kontakt kommen, wollen Fragen beantworten, die an uns als Bäcker gerichtet werden. Und dafür sind solche Aktionen richtig gut“, begründete Kleinbauer das erneute Engagement bei „Brot und Wein“. Kleinbauer verdeutlichte auch, dass es sich für Handerksbetriebe rechne, sich als Spezialisten auf dem Markt zu beweisen. Die Brotspezialitäten haben zugenommen, die Leute legen Wert auf Qualität und Vielfalt.“ Als Beispiel nannte der Innungsmeister hier, passend zum Start der Grillsaison, Backwaren mit Oliven, Tomaten oder auch Bärlauch als Trend.

Auch aus Sicht der Winzer, wie Petgen bestätigte, sei die Aktion „Brot und Wein“ eine sehr gute Möglichkeit, das Angebot saarländischer Winzer gerade in der eigenen Heimat noch bekannter zu machen, „an die Leute ranzubringen“.

Damit wies Petgen auch darauf hin, dass „Brot und Wein“ bis in den Mai hinein noch in einigen saarländischen Orten zu erleben sei, so in Merzig, in Saarbrücken, in St. Wendel, in Neunkirchen und in Saarlouis .

Gefragt, ob man sich an Trend-Kundenwünsche im Angebot orientieren müsse, gestand Petgen ein, dass dies in der Winzerei nicht so einfach sei, „man kann nicht einfach von Rebsorte zu Rebsorte wechseln. Aber was Einordnungen wie ‚trocken‘ oder ‚halbtrocken‘ angeht, sollte man sich schon den Wünschen der Kunden anpassen“.

Im Handwerk der Bäcker gehe es, wie Kleinbauer ergänzte, auch ein bisschen darum, sich immer wieder neu zu erfinden. Dies sei wichtig für die Zukunft, denn: „Je mehr wir uns spezialisieren, je weniger sind wir.“

Alle Termine der Aktion gibt es online