Wie Jugendliche jederzeit mitbestimmen können

Wie Jugendliche jederzeit mitbestimmen können

Jugendforum der „Partnerschaft für Demokratie“ traf sich mit dem Oberbürgermeister zum Gedankenaustausch.

(red) Beim Treffen des Jugendforum der "Partnerschaft für Demokratie" mit Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind ging es in der vergangenen Woche über die Entwicklung der Demokratie und die Mitbestimmung von Jugendlichen. "Nach der Wahl ist vor der Wahl - warum wählen wichtig ist": Unter diesem Titel lud das Jugendforum der Stadt Homburg zu dem runden Tisch ins Siebenpfeifferhaus ein.

In der interessanten Runde ging es dabei unter anderen um die Zunahme von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland, wie es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt. Auch allgemeine Fragen über Politik und die Möglichkeiten der Mitbestimmungen von Jugendlichen in der Stadt wurden aufgegriffen. Seit 2015 engagieren sich die Jugendlichen im Jugendforum. Sie setzen eigene Projekte um und können über ein Budget von 6000 Euro im Jahr verfügen. Betreut werden die Jugendlichen von der protestantischen Jugendzentrale Homburg und dem Adolf-Bender-Zentrum.

Das Jugendforum ist ein Teil des Programms "Partnerschaft für Demokratie" der Stadt. Das Ziel dieser Partnerschaft ist die Unterstützung und Förderung des lokalen Engagements für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Teilhabemöglichkeiten und Begegnungsräume sollen geschaffen und dem Extremismus soll entgegengewirkt werden. Seit dem Jahr 2015 konnten dadurch insgesamt rund 240 000 Euro an Vereine, Träger und Schulen für lokale Projekte und Aktivitäten im Stadtgebiet bewilligt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die "Partnerschaft für Demokratie" wurde Anfang 2015 von der Stadtverwaltung Homburg in der Kommune aufgebaut. Federführend ist dabei das Amt für Jugend, Senioren und Soziales der Stadt. Beratung und Unterstützung erhalten die Stadt sowie die Projektträger vom Adolf-Bender-Zentrum, das die Partnerschaft koordiniert und fachlich begleitet. Die "Partnerschaft für Demokratie" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.