Weltenbummler und Blues-Band zu Gast in Mandy's Lounge

Konzerte in Homburg : Ein Weltenbummler und seine Gitarren

Robert Carl Blank spielt am Freitag in „Mandy’s Lounge“ in Homburg. Am Samstag gibt es hier ein Blueskonzert.

Es wird wieder aufgetischt in der Homburger Musikkneipe „Mandy‘s Lounge“ in der Kirrberger Straße 7. An diesem Freitag, 8. November, ist hier Robert Carl Blank zu hören, der unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens und bepackt mit einer Batterie von akustischen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt reist, schreiben die Veranstalter.

Seine Songs sind nie am Reißbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbstgebuchten Welttournee. Robert Carl Blank ist ein einziges lebendes Roadmovie. In seinen Liedern gibt er seine Erfahrung wider und strahlt das Freiheitsgefühl mit jeder Pore aus. Er ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufregendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen, hieß es weiter. Mal sanft mit einem Schuss Melancholie, mal treibend stürmisch bewegt sich Blank in den Gewässern des Folk, Soul und Blues. Auftritte im Vorprogramm von Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazotti sowie eine Tournee in den USA mit Blues Alt-Meister Carl Weathersby ließen den Gitarristen und Sänger schnell musikalisch reifen. Der Konzertbesucher vergesse einen Abend mit dem sympathischen Songwriter aus Hamburg nur schwer, nachdem seine Songs einmal den Weg in den Gehörgang gefunden haben.

Am Samstag, 9. November, gastiert hier dann mit der Oberrheinischen Blues Gesellschaft eine der dienstältesten Bluesbands des Rhein-Neckar Raums. Die Band spielt, wie der Name schon vermuten lässt, Blues und Rhythm and Blues und beherrscht die komplette Rhythm-n-Blues-Klaviatur, von leisen Liebesballaden bis zu treibendem Blues-Rock. Der ungewöhnliche Name des Mannheimer Blues-Quartetts geht auf die Oberrheinische Eisenbahngesellschaft (OEG) zurück, die Namenspate war. Denn der Südstaaten-Sound ist in seiner kulturellen Entwicklung eng mit der Eisenbahn verwurzelt.Dabei spielen sie nicht nur die gängigen Titel, die man an jeder Ecke hören kann, sondern konzentrieren sich auch auf eher unbekannte Stücke von nicht minderer Qualität.

In dieser Form und mit ihrem Repertoire ist die Oberrheinische Blues Gesellschaft eine Empfehlung für alle in der Region, die eine künstlerische Alternative zum Sound der Cover-Bands suchen. Blues-Freunde sollten diese Band ohnehin nicht verpassen.

Beide Veranstaltungen beginnen bei freiem Eintritt um 20 Uhr

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