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Weiterhin Maskenpflicht am Uniklinikum in Homburg

Diese Regeln gelten jetzt : Uniklinik passt ihre Hygienevorschriften leicht an

Das Universitätsklinikum des Saarlandes passt sein Hygienekonzept leicht an. Für Mitarbeiter gibt es leichte Lockerungen, für Besucher bleiben die Regeln allerdings streng.

Am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg bleibt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mundnasenschutzes weiterhin bestehen. Das Nutzen einer Maske im Rahmen der Patientenversorgung schütze Menschen ohne Impfschutz gegen Covid-19. Zudem senke diese Maßnahme die Übertragung anderer Atemwegsinfektionen oder der Grippe und komme damit besonders den Schwerkranken zugute, bei denen so das Risiko für eine zusätzliche belastende Erkrankung gesenkt werde, heißt es in einer Mitteilung der UKS-Pressestelle.

Die Rahmenbedingungen für Besuche ändern sich ebenfalls nicht, hier gelten weiterhin 3-G-Status, Symptomfreiheit und die Beschränkung auf eine Besuchsperson für eine Stunde und ein Mal pro Tag. Die in einer Übergangszeit genutzte zentrale Teststation sei aufgrund der hohen Impfquote und mit Blick auf andere Testangebote nicht mehr notwendig, heißt es weiter.

Im gesellschaftlichen Leben hätten sich jüngst viele Lockerungen hinsichtlich Maskenpflicht und Abstandsregelungen ergeben. Die hohe Quote von Menschen mit vollständigem Impfschutz gegen Covid-19 erlaube Anpassungen wie beispielsweise gelockerte Hygienevorgaben unter 3G- oder gar 2G-Bedingungen. „In der Krankenversorgung stellt sich die Situation etwas anders dar“, erläutert die Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende, Professor Jennifer Diedler. „In alle Krankenhäuser kommen immer auch Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder die trotz Impfung keinen Schutz gegen Covid-19 aufbauen können. Zudem versorgen wir vulnerable Patientengruppen.“

Die Vorgaben am UKS sehen wie folgt aus: Patientinnen und Patienten, bei denen keine medizinischen Gründe dagegensprechen, tragen die Maske innerhalb der Klinikgebäude, wenn sie sich nicht im eigenen Patientenzimmer befinden. Auf dem eigenen Zimmer sie nicht kontinuierlich getragen werden, kommt aber zum Einsatz, wenn beispielsweise medizinisches Personal und Pflegende oder andere Menschen mit im Raum sind. Bei Besucherinnen und Besuchern besteht die Notwendigkeit, dass im Rahmen ihres Besuches durchgängig ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Wichtig bei beiden Gruppen: Es ist ein medizinischer Mundnasenschutz zu tragen. Masken mit Ausatemventil sind am UKS verboten, da diese die Atemluft der beziehungsweise des Tragenden ungefiltert und gebündelt nach außen leiten, was sie bei einer Infektion bei der beziehungsweise dem Maskentragenden zu einer großen Gefahr für die Mitmenschen macht.

Für das zum größten Teil geimpfte Personal am UKS gibt es leichte Lockerungen bei den Vorgaben zum MNS. So kann ab sofort in Situationen ohne Patientenkontakt, wie beispielsweise im Pausenraum oder bei der gemeinsamen Arbeit in bestimmten Laboren und Büros, bei Unterschreitung des Mindestabstandes die Maske abgenommen werden, wenn nachweislich alle Personen im Zimmer die 2G-Voraussetzung erfüllen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.