Weihnachtszauber in der Altstadt

Homburg. Der wegen seines nostalgischen Charakters beliebte Homburger Nikolausmarkt findet in diesem Jahr zum 35. Mal auf dem historischen Marktplatz im Herzen der Altstadt statt. Eröffnet wird der Markt am morgigen Freitag, 28. November, um 18 Uhr von Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Das Finale, bei dem tausend Wunderkerzen an die Besucher verteilt werden, findet am Sonntag, 7

Homburg. Der wegen seines nostalgischen Charakters beliebte Homburger Nikolausmarkt findet in diesem Jahr zum 35. Mal auf dem historischen Marktplatz im Herzen der Altstadt statt. Eröffnet wird der Markt am morgigen Freitag, 28. November, um 18 Uhr von Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Das Finale, bei dem tausend Wunderkerzen an die Besucher verteilt werden, findet am Sonntag, 7. Dezember, statt. Jahr für Jahr finden sich Händler in den Holzhäuschen am Fuße des Schlossberges ein, um ihr weihnachtliches Warensortiment sowie Essen und Getränke den zigtausenden Besuchern feilzubieten. Wie die Werbegemeinschaft Homburg, die diesen Markt ins Leben gerufen hat und ihn bis heute organisiert und finanziert, weiter mitteilt, werde wieder ein stimmungsvolles Unterhaltungsprogramm geboten. Täglich um 16 Uhr komme der Nikolaus, um die Kinder mit Spielen zu unterhalten und mit Süßigkeiten zu beschenken. Ein nostalgisches Karussell lade zum Mitfahren ein, und eine Krippe werde für weihnachtliche Stimmung sorgen. Vor dem alten Rathaus sei wieder einer der größten Adventskalender Deutschlands aufgebaut, bei dem der Nikolaus täglich mit Unterstützung der Kinder ein Türchen öffnen wird. Wie die Werbegemeinschaft weiter mitteilt, werden Musik, Gesang, Tanz, Theater und Märchen auf der Bühne am alten Rathaus jeden Tag ab 15 Uhr bis in die frühen Abendstunden geboten. In der Veranstaltungshütte neben dem Weihnachtsbaum finde an jedem Tag ein Aktionsprogramm für Kinder statt, das vom Bäckerhaus Ecker, den SPD-Frauen, der Bodelschwingh-Kindertagesstätte, der Kindertagesstätte der Awo Birkensiedlung, der Stadtbücherei, aber auch von Privatleuten organisiert werde. Dabei gehe es vom Plätzchenbacken, Basteln, Musizieren und Filzen bis zum Drucken von Weihnachtskarten, Stricken oder Vorlesen von Märchen. Es werde für jeden Geschmack etwas geboten. Besonders feierlich gehe es am Nikolaustag, am Samstag, 6. Dezember, zu. Dann fahre der Nikolaus in einer festlich geschmückten Pferdekutsche zusammen mit Knecht Ruprecht und einem Engel durch die Innenstadt, bis er um 16 Uhr auf dem Marktplatz von der Kindermenge begrüßt wird. Pferdekutschenfahrten würden aber außer am Nikolaustag (von 16.30 bis 18 Uhr) auch an den beiden Nikolausmarktwochenenden samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr angeboten. Die Kutschenfahrten beginnen und enden im Eingangsbereich des Marktplatzes. Die Homburger Geschäfte sind am Sonntag, 30. November, (erster Advent) von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

HintergrundWenn der Nikolausmarkt seine Pforten geschlossen hat, dann geht es in der Innenstadt nach einer kurzen Pause gleich vorweihnachtlich weiter. Auf dem Christian-Weber-Platz wird es erstmals vom 11. bis 23. Dezember den Sternenmarkt geben. Ein weihnachtliches Dorf mit barockem Ambiente soll hier entstehen und Qualität soll zum Markenzeichen des neuen Marktes werden. Eingebunden ist ein langer Einkaufsabend am Samstag, 13. Dezember. Dabei sollen die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet haben, einige größere eventuell bis 24 Uhr. Auch der Markt, ansonsten von elf bis 21 Uhr offen, passt sich dem an. Auf die Beine gestellt wird der Sternenmarkt vom Förderkreis Stadtmarketing, zu dem neben der Stadt selbst etliche Homburger Unternehmen und der Gewerbeverein gehören. ust