Neuer Rundweg um den Weiher: Weg um den Weiher teilweise erneuert

Neuer Rundweg um den Weiher : Weg um den Weiher teilweise erneuert

Im kommenden Jahr soll auch das Reststück des Gehweges im Naherholungsgebiet Jägersburg saniert werden.

Das Naherholungsgebiet in Jägersburg mit dem Schlossweiher, dem Brückweiher, dem Möhlwoog, dem Kletterpark und seiner umfangreichen Gastronomie gehört zu Homburgs Vorzeigeecken. Doch wo viel Licht ist, da gibt es bekanntermaßen auch Schatten. Und der fällt vor allem auf den Rundweg rund um den Brückweiher. Der hatte, da sind sich viele Kritiker einig, mit der Zeit die Qualität einer Hindernis-Strecke entwickelt.

Vor Jahren hatte man den Rundkurs mit neuen Solar-Lampen ausgestattet – und Spötter scherzten, dass man nun bei Nacht wenigstens sehenden Auges stolpern könne. Den schlechten Zustand hatte vor allem der Jägersburger Ortsrat mit Ortsvorsteher Jürgen Schäfer (SPD) an der Spitze immer wieder kritisiert, lange Zeit passierte jedoch nichts, trotz der immer wieder erhobenen Forderung aus dem Rat (wir berichteten mehrfach). Doch nun hat sich tatsächlich etwas getan, und das in seiner Fertigstellung schneller als gedacht.

Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff auf Nachfrage unserer Zeitung: „Mit den Arbeiten zur Überarbeitung der Asphaltierung am Brückweiher wurde am Dienstag begonnen.“ Zur Überraschung aller rückte die beauftragte Baufirma da gleich mit drei Kolonnen an, schon am Tag des Sanierungsstarts waren die Arbeiten, zumindest für dieses Jahr, auch schon wieder beendet. Und damit kann man sich seit Dienstag angesichts eines überaus eben asphaltierten Teilstücks des Weges gut vorstellen, wie es rund um den Jägersburger Weiher aussehen könnte, wenn dort alles in Ordnung wäre.

Ist es aber immer noch nicht, denn bei Weitem wurde bislang nicht der gesamte Weg neu asphaltiert, sondern nur ein Abschnitt im „hinteren“ Bereich des Brückweihers und ein weiterer unmittelbar vor einer Pizzeria am Weiher-Ufer. „Die Notwendigkeit der Arbeiten ergab sich aus zahlreichen Rissen in dem alten Wegebelag, die auch durch Wurzeleinwuchs und Uferabbrüche verursacht wurden. Daher wurde geplant, die besonders schadhaften Bereiche mit einer neuen Tragschicht zu versehen und anschließend einen zusammenhängenden Wegeabschnitt auf einer Länge von rund 300 Meter neu zu asphaltieren“, so Kruthoff zur Ursache für die nun in einem ersten Schritt vollzogene Teilsanierung.

„In einem zweiten Bauabschnitt im kommenden Jahr sollen nochmals etwa 140 Meter in dem gleichen Verfahren bearbeitet werden. Dieser Bereich kann leider nicht im Rahmen der jetzt erfolgenden Arbeiten ebenfalls in Angriff genommen werden, da hier zuvor noch ein erodierter Teilbereich des Ufers befestigt werden muss. Daher geht es erst im kommenden Jahr los.“ So werden es am Ende 440 Meter sein, die aufgearbeitet sein werden.

Wer nun die Strecke um den Weiher kennt, der weiß, dass das wahrlich nicht die Gesamtlänge der Strecke ist. Die betrage, so Kruthoff „rund 1000 Meter“. Damit sei klar: „Auch wenn abschließend der 140-Meter-Abschnitt erneuert sind wird, gibt es bei dem verbleibenden Weg immer noch einen gewissen Sanierungsbedarf.“ Auch davon kann man sich derzeit ein buchstäblich schlechtes Bild machen: Dort, wo nicht neu asphaltiert wurde, zeigt der Weg an nicht wenigen Stellen ein immer noch hässliches Gesicht – in die Jahre gekommene Asphaltierung mit Rissen wechselt mit unebenem Schotterbelag. Mitten in den Wegen, gerade auf der „anderen Seite“ des Sees, verwandeln große Pfützen bei der aktuellen Wetterlage die Strecke in eine Miniatur-Ausgabe der „Jägersburger Seen-Platte“. Schon wer gut zu Fuß ist, braucht hier taugliches Schuhwerk, für Senioren und Menschen mit Handicap sind Teile des Weges nach wie vor nur schwer nutzbar.

Das weiß man auch bei der Stadt. Man können die verbleibenden Wegstrecken, so Kruthoff, aber nur angehen, wenn entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Immerhin: „Für die aktuelle Maßnahme, die Uferbefestigung und die geplanten weiteren 140 Meter ist das Geld aber vorhanden.“