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Vortrag und Film zum Thema Borreliose in Homburg

Schlimme Krankheit im Blickpunkt : Vortrag und Film zum Thema Borreliose

Die Vorführung läuft am Freitag im Haus der Begegnung in Erbach bei freiem Eintritt.

Nach offizieller Meinung ist Borreliose schwer zu bekommen, sicher zu diagnostizieren und gut zu behandeln. Die Realität sieht leider oft anders aus, teilt die Stadt mit. Der sehr gut recherchierte und preisgekrönte amerikanische Film „Under our skin“ (Unter unserer Haut) schildert die Kontroverse hinsichtlich Diagnose und Therapie. Er zeigt die verheerenden Folgen für Betroffene und Ärzte. „Die ergreifenden Patientenschicksale gehen unter die Haut“, heißt es in der Mitteilung weiter. Dieser Film wird bei freiem Eintritt gezeigt am Freitag, 28. Februar, 18 Uhr, im Haus der Begegnung in der Spandauer Straße 10.

Aus aktuellem Anlass wird der Film mit einem Vortrag über die neuen ICD11-Codes zur Borreliose kombiniert. In dem internationalen Klassifikationssystem für Krankheiten seien endlich bahnbrechende Verbesserungen zugunsten der Betroffenen durchgesetzt worden, die seit dem 27. Mai 2019 gültig sind. Jenna Luche-Thayer, ehemalige leitende Beraterin der US-Regierung und der Vereinten Nationen und ihr internationales Komitee aus Ärzten und Wissenschaftlern hätten neue Codes für die lebensbedrohlichen Komplikationen des Nervensystems etabliert. Dies ist das erste Mal seit etwa 30 Jahren, dass die Borreliose als Ursache von Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen von der Weltgesundheitsorganisation offiziell anerkannt wird. Die Veranstaltung endet mit einer Diskussions- und Fragerunde zum Film und zu den neuen ICD11-Codes für die Borreliose. ­

Der Film ist rund 100 Minuten lang und läuft in der Originalsprache Englisch mit deutschen Untertiteln. Veranstalter ist unter anderem die Selbsthilfegruppe (SHG) Borreliose und Umweltkrankheiten Homburg. Der Eintritt ist frei.