Vortrag über Patientenverfügung

"Patientenverfügung - Wozu brauche ich das?" ist der Titel eines Vortrags am kommenden Montag, 20. März, 14.30 Uhr, im Café "Rat und Tat" im "Haus der Begegnung" in Erbach.

Mit einer Patientenverfügung regele man, wie Ärzte behandeln dürfen, wenn der Patient selbst - egal aus welchem Grund - dies nicht mehr entscheiden kann. Die riesigen Fortschritte, die in den vergangenen Jahren in der Medizin erzielt worden seien, böten heute Möglichkeiten der Verlängerung des Lebens, die früher unvorstellbar gewesen seien. Die Verlängerung des Lebens wird aber nicht unbedingt bei gleicher Lebensqualität erreicht, schreiben die Veranstalter zum Hintergrund.

Es gelte daher abzuwägen, möchte ich selbst entscheiden oder andere entscheiden lassen. Wer würde für mich entscheiden?

Unter welchen Umständen möchte ich weiterleben? Was macht meine Lebensqualität aus? Wie kann ich rechtlich korrekt eine Patientenverfügung ausstellen?

Einen Überblick zu dem Thema gibt Barbara Kohler, Inhaberin der Querschnittstelle Ehrenamtliche Betreuung beim Betreuungsverein pro Mensch in Kirkel-Limbach. Sie begleitet und berät ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen sowie Vorsorgebevollmächtigte bei ihrer Tätigkeit. Darüber hinaus gibt es die Sprechstunden am letzten Dienstag im Monat in Homburg, Rathaus, Zimmer 104, von 9 bis 10.30 Uhr.