Viele Tricks vom Profi gelernt

Erbach. Seit der vergangenen Saison haben Schulen die Möglichkeit, mit einigen Spielern des Basketball-Zweitbundesligisten Braves einen Vormittag zu verbringen. Gestern waren die beiden Basketballspieler Mirko Damjanovic und Pele Paelay in der Grundschule Langenäcker zu Gast und standen den Schülerinnen und Schüler der Englisch AG Rede und Antwort

Erbach. Seit der vergangenen Saison haben Schulen die Möglichkeit, mit einigen Spielern des Basketball-Zweitbundesligisten Braves einen Vormittag zu verbringen. Gestern waren die beiden Basketballspieler Mirko Damjanovic und Pele Paelay in der Grundschule Langenäcker zu Gast und standen den Schülerinnen und Schüler der Englisch AG Rede und Antwort. Damit setzt der Verein, der in der neuen Spielstätte im Sportzentrum Homburg-Erbach seine Partien austrägt, die Aktion aus der letzten Saison "Braves an Schulen" erfolgreich fort. Mit dem Besuch der Braves-Spieler in der Grundschule sollen Kinder die Gelegenheit haben, den Basketballsport mit richtigen Profis kennenzulernen und sie für diese Sportart zu interessieren, betonte Julia Gilius, die derzeit als Betreuerin und Marketingpraktikantin ihre Diplomarbeit bei den Braves schreibt. Auch für das Team sei es ein großes Anliegen, den Kontakt mit den jüngsten Fans zu suchen und die eigene Begeisterung für diesen Sport Kindern und Jugendlichen zu vermitteln. Die Schüler der Englisch AG von Lehrer Rudolf Bubel und Lehrerin Andrea Haupenthal waren vom Auftritt der beiden Basketball-Profis stark beeindruckt. Auch die weniger an Sport und Basketball interessierten Kinder fanden es toll, echte Profis einmal aus der Nähe zu erleben und bei spielerischen Übungen in der Turnhalle Tipps zu bekommen. Zudem wurde der ein oder andere Schüler auch schon einmal für einen Wurf kurzerhand in die Höhe des Korbes gehoben, um den Ball im Netz zu versenken. Doch bevor es so weit war, begrüßten die Kinder die Spieler mit dem Weihnachtslied "We wish you a merry Christmas and a happy new Year". Danach hatten die Schüler Gelegenheit, ihre Englisch-Kenntnisse zu beweisen und den beiden Profis Fragen nach ihrem Namen und ihrem Alter zu stellen. "Wie lange spielen Sie Basketball? Wo kommen Sie her? Wie groß sind Sie und welche Schuhgröße haben Sie?", fragte Seher Sengül. "Ich habe Schuhgröße 49 und ich bin 2,04 Meter groß", antwortete Mirko Damjanovic. Da waren die 1,92 Meter von Pele Paelay schon klein, doch auch seine Schuhgröße 47 rief großes Erstaunen bei den Kindern hervor. Zudem wollten sie wissen, was die Spieler gerne essen, wie oft sie trainieren und wie hoch ein Basketballkorb ist. Geduldig beantworten die Profis die Fragen, bevor es in die Sporthalle ging, wo sie mit vielen Tricks aufwarteten. Zum Abschluss ihres Besuches verteilten sie Poster und gaben Autogramme. Darüber hinaus gab es als Geschenk 50 Freikarten für ein Spiel der Braves im Sportzentrum Homburg-Erbach. re