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Viele Helfer hielten Einöder Weihnachtsmarkt in Bewegung

Viele Helfer hielten Einöder Weihnachtsmarkt in Bewegung

Einöd. Drei Tage lang fand auf dem Dorfplatz in Einöd der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Auch bei der mittlerweile 25. Auflage hatte die Solidargemeinschaft Einöder Vereine ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Kein Glück hatte man jedoch mit dem Wetter

Einöd. Drei Tage lang fand auf dem Dorfplatz in Einöd der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Auch bei der mittlerweile 25. Auflage hatte die Solidargemeinschaft Einöder Vereine ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Kein Glück hatte man jedoch mit dem Wetter. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitagabend sorgten dunkle Wolken für strömenden Regen und unangenehme äußeren Bedingungen. Daher hielt sich die Besucherzahl auf dem Platz vor dem ehemaligen Bürgermeisteramt bei der Eröffnung durch Ortsvorsteher Karl Schuberth und Oberbürgermeister Karlheinz Schöner in Grenzen. "Wir haben lange überlegt, ob wir noch Pavillons aufstellen, uns dann aber dagegen entschieden", betonte Bernhard Friedrich, Vorsitzender der Solidargemeinschaft, welche den 25. Weihnachtsmarkt organisiert hatte. Erfreut war er über das Engagement von annähernd 50 Helferinnen und Helfer aus allen teilnehmenden Vereinen, die gemeinsam und mit Hilfe von drei Traktoren eine Woche vorher innerhalb von knapp zwei Stunden die Budenstadt auf dem Dorfplatz aufgestellt hatten. "Da hatten wir noch das schönste Winterwetter", erinnerte er sich an knackig kalte Temperaturen und viel Schnee. Am vergangenen Wochenende jedoch hatte der Wettergott kein Einsehen mit den Einödern. Freitags und sonntags herrschte regelrechtes Schmuddelwetter, lediglich am Samstag ließ der Regen etwas nach. Für die musikalische Umrahmung zum Auftakt sorgte der Contwiger Musikzug, der nach 20 Jahren letztmals beim Weihnachtsmarkt in Einöd aufspielte. Insgesamt 13 teilnehmende Vereine hatten sich an den drei Tagen vorgenommen, bei den Besuchern für weihnachtliche Stimmung zu sorgen. Doch das Regenwetter machte ihnen am Ende einen dicken Strich durch die Rechnung. Regenschirme bestimmten den Platz im dekorierten Hüttendorf, welches rund um den riesigen Weihnachtsbaum aufgebaut war. Der vorweihnachtliche Bummel und der gemütliche Plausch mit Freunden bei einem Gläschen Glühwein, Punsch oder anderen leckeren Getränken machte nicht so viel Freude, wie bei trockenem Wetter. Doch die Einöder ließen sich die Stimmung nicht verderben und taten alles, um den Markt doch noch zu einem Erfolg werden zu lassen. Selbstverständlich durften auch die der Jahreszeit entsprechenden kulinarischen Köstlichkeiten und Leckereien nicht fehlen. In den weihnachtlich dekorierten Häuschen gab es Bastelsachen sowie Speisen und Getränke. Für die Kinder drehte sich außerdem ein nostalgisches Karussell und lud zum Mitfahren ein. Den musikalischen Ausklang am Samstag besorgte der Chor Young Voices mit besinnlichen Stücken. re

Auf einen Blick

Über die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte in den Homburger Stadtteilen Jägersburg, Beeden und Kirrberg erscheinen die Berichte in den kommenden Ausgaben. red