Viel Lesespaß in Homburger Kindertagesstätten

Viel Lesespaß in Homburger Kindertagesstätten

Homburg. Die Kooperationsinitiative Lesespaß, eine Initiative der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises unter Beteiligung des Frauenbüros und des Jugendamtes in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek, hat durch ihren Aufruf "Homburg sucht Vorlesepaten für Kindertagesstätten" viele Lesepatinnen und Lesepaten gefunden, die sich ehrenamtlich engagieren

Homburg. Die Kooperationsinitiative Lesespaß, eine Initiative der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises unter Beteiligung des Frauenbüros und des Jugendamtes in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek, hat durch ihren Aufruf "Homburg sucht Vorlesepaten für Kindertagesstätten" viele Lesepatinnen und Lesepaten gefunden, die sich ehrenamtlich engagieren. Inzwischen sind schon weit über 25 Lesepatenschaften entstanden, die zum Teil schon aktiv ausgeübt werden oder aber in nächster Zeit starten werden."Das Schönste ist, dass sich die Kinder richtig freuen, wenn man den Kindergarten betritt. Natürlich auch, dass man beobachten kann, wie sie sich nach und nach öffnen, von sich erzählen - auch ganz unabhängig von den Geschichten. Ich merke richtig, dass die Konzentrationsfähigkeit zunimmt. Die Kinder stellen Fragen, nehmen teil und können sich in die Geschichten hineinversetzen. Sie entwickeln eine unglaubliche Fantasie und reagieren sehr positiv auf die Geschichten", schwärmt Asta Herrmann, aktive Lesepatin. Sie ist fest davon überzeugt mit dem Vorlesen einen Gegenpol in der schnelllebigen, von den Medien beherrschten Gesellschaft zu schaffen, der über die Kindergartenzeit hinaus anhält. "Wichtig ist auf jeden Fall die Zuwendung, die Kinder ernst zu nehmen und ihnen zu zeigen, dass ihre Meinung gefragt ist", ergänzt Asta Herrmann. Das regelmäßige Engagement der Lesepatinnen hilft den Kindern mit der deutschen Sprache besser vertraut zu werden. Die Kinder haben so zusätzlich die Möglichkeit in einem kleinen Kreis Fragen zu stellen, Bilder zu beschreiben und frei zu erzählen. Sie kommen auf spielerische Art und Weise mit Literatur in Kontakt. Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch der Bildungsaspekt. Die ehrenamtliche Tätigkeit fördert die Chancengleichheit aller Kinder in Bezug auf Teilhabe an frühzeitiger Bildung. Dabei wollen die Lesepatinnen und Lesepaten den Erzieherinnen keineswegs ins Handwerk pfuschen, sondern die tägliche anspruchsvolle Arbeit in den Kindertagesstätten sinnvoll ergänzen. "Wir möchten das Angebot nicht mehr missen. Es ist ein fester Bestandteil in unserer Einrichtung geworden, da unsere Erfahrungen mit der Lesepatin nur positiv sind", berichtet Susanne Andolina, Leiterin des Awo Kinderhauses "du bonheur". "Unsere Kinder sind total begeistert und zählen die Tage bis die Lesefrau wieder kommt", so Susanne Andolina weiter.

Interessierte können sich melden

Alle Lesepaten, die in Kindertagesstätten im Saarpfalz-Kreis bereits tätig sind und Interesse am Netzwerk haben, sowie sonstige Interessierte können sich bei IDA - Integration Dialog Akzeptanz unter Tel. (0 68 41) 104-84 66 oder Tel. (0 68 41) 104-84 62 melden. Nähere Informationen für interessierte Kindertagesstätten gibt es bei KiBiSS. Bei Interesse an einer Teilnahme informieren Marion Kußler und Anna Thies unter Tel. (0 68 41) 104-81 82 oder -80 73. E-Mail: kibiss@saarpfalz-kreis.de.red

"Das Schönste ist, dass sich die Kinder richtig freuen."

Asta Herrmann, Lesepatin

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