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Viel Leben im Beeder "Storchenzentrum"

Viel Leben im Beeder "Storchenzentrum"

Beeden. Wer erinnert sich in der Region nicht an den "Alten" und das "Gretchen"? Vor über zehn Jahren war das Storchenpärchen das erste, das in der Region eine neue Heimat fand

Beeden. Wer erinnert sich in der Region nicht an den "Alten" und das "Gretchen"? Vor über zehn Jahren war das Storchenpärchen das erste, das in der Region eine neue Heimat fand. Seitdem hat sich, nicht zuletzt durch die engagierte und umfassende Arbeit ehrenamtlicher Helfer, nicht nur, aber besonders auch im Beeder Biotop-Bereich ein "Storchenzentrum" entwickelt, das gehegt und gepflegt wird. Drei Jungstörche konnten in diesen Tagen im Beeder Biotop beringt werden. Es war seit der Wiederansiedlung von Weißstörchen Ende der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts das dreizehnte Mal, aber das erste Mal, dass die Störche im Beeder Biotop nisteten. In diesem Frühjahr nahm ein junges Storchenpaar die vom Biotop-Verein Beeden aufgestellten Nistgelegenheiten in Besitz und baute sich darin ein Nest, teilte der Verein mit. Mit den Störchen erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch des Biotop-Vereins, dass sich auch in diesem Teil der Beeder Bliesauen Störche niederlassen und so erfolgreich brüten, wie das Paar an der Beeder Fischerhütte, dass über zwanzig Nachkommen groß gezogen hat. Jetzt gilt es aber erst einmal, zuzunehmen: Die Jungstörche müssen noch deutlich wachsen und Fliegen lernen, um Mitte August den Flug in die Winterquartiere antreten zu können.Längst haben sich die großen Vögel zu einem Anziehungspunkt für Wanderer und Spaziergänger entwickelt. Kein Wunder, gab es sie doch Jahrzehnte, wenn überhaupt, im benachbarten Elsass zu bewundern, ehe sie auch bei uns wieder heimisch wurden. Mittlerweile kann man sie auch am Himmel über Neunkirchen bewundern. Und viele Vogelfreunde in der Region sind sicher jetzt schon gespannt, ob die frisch beringten Störche nach der großen Reise 2011 wieder kommen. red/rs