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Unwetter beschert Feuerwehr Homburg viele Einsätze

Brennender Dachstuhl, vollgelaufene Keller : Unwetter beschert Feuerwehr viele Einsätze

Die Feuerwehr Homburg war auch am Donnerstag im Dauereinsatz – vor allem wegen vollgelaufener Keller. Los ging der Einsatzreigen bereits um 4.36 Uhr in der Erbacher Dürerstraße. Dann musste sie unter anderem auch in Erbach in der Oppelner-, der Steinbach-, der Ratiborer- und Breslauer Straße, in Schwarzenbach in der Einöder Straße, der Georgstraße in Reiskirchen, der Böcklin- und Mainzer Straße ran.

Feuerwehrchef Peter Nashan sprach von 17 Einsätzen bis zur Mittagszeit. Da war man gerade dabei, in einem größeren Geschäftshaus in der Eisenbahnstraße den Keller leer zu pumpen, außerdem eine Baugrube in Einöd. Insgesamt waren 60 bis 70 Feuerwehrleute aller Löschbezirke unterwegs. Nashan ging davon aus, dass an dem Tag noch weitere Einsätze wegen des Unwetters folgen würden.

Außer dem Kampf gegen die Fluten stand einmal der gegen die Flammen an. Gegen 6.30 Uhr war ein Dachstuhl in der Mainzer Straße in Flammen aufgegangen. Ein Blitz hatte hier eingeschlagen, schildert Nashan. Die Bewohner hatten davon nichts mitbekommen, erst ein zur Arbeit fahrender Mann erkannte von außen die Gefahr, klingelte die Anwohner aus dem Bett und alarmierte die Feuerwehr. Bei Ankunft der Einsatzkräfte waren offene Flammen im oberen Dachbereich des Wohnhauses zu sehen. Rund um den Schornstein brannte die Dachdämmung bis in den Dachstuhl hinein. Die Feuerwehrleute löschten aus dem Haus heraus und auch von außen mittels Drehleiter. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Homburgs Bürgermeister Michael Forster machte sich vor Ort ein Bild der Lage und dankte den Feuerwehrleuten, während Dachdecker das Dach zur Sicherung gegen den Regen wieder eindeckten.