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Uniklinikum in Homburg hält an Einschränkungen fest

Trotz niedriger Corona-Inzidenz im Saarpfalz-Kreis : UKS in Homburg hält an Corona-Einschränkungen fest

Trotz fallender Inzidenzwerte und geringeren Neuansteckungen im Saarpfalz-Kreis plant das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg derzeit keine Lockerungen bei den Besucherregelungen. Seit 1.

November 2020 sind Patientenbesuche nur in Absprache und nur in dringenden Fällen möglich. Diese sind beispielsweise Palliativpatienten und kritisch erkrankte Patienten. Bei minderjährigen oder desorientierten Patienten sind Begleitpersonen erlaubt, bei Untersuchungen von Säuglingen aber etwa nur ein Elternteil.

In einem Statement der UKS-Pressestelle wird darauf verwiesen, dass die Inzidenzwerte im ganzen Saarland immer noch über 50 Fällen pro 100 000 Einwohner liegen. Wörtlich: „Diese Werte sind aktuell bereits wieder angestiegen, zusätzlich nimmt der Anteil von Varianten mit einem erhöhten Übertragungspotential schnell zu. Auch wissenschaftliche Berechnungsmodelle gehen von einer erhöhen Inzidenzzahl aufgrund der Mutanten aus.“

Allerdings sei man „parallel in Gesprächen, um zu klären wie wir Lockerungen am UKS zeitnah umsetzen können, sobald die Zahlen im ganzen Saarland nachhaltiger niedrig sind“. Hierzu liefen entsprechende logistische Vorbereitungen, die in einem Klinikum von der Größe des UKS mit dezentraler Gebäudestruktur etwas Zeit erforderten. Die Sicherheit der Patienten und Beschäftigten habe bei allen Überlegungen „oberste Priorität“.

Aktuell werden im Uniklinikum 22 Covid-19-Patienten stationär behandelt, davon neun unter Beatmung. Mittlerweile seien rund 1000 Mitarbeiter der Einrichtung gegen das Virus geimpft.

Der Betriebsärztliche Dienst des Klinikums impfe ab nächster Woche die Beschäftigten im UKS selbstständig, diese Woche werde er noch einmal vom mobilen Impfteam unterstützt. Momentan seien weitere Impfstoff-Lieferungen angekündigt, die man dann ab nächster Woche mit dem eigenen Team der Betriebsärztlichen Dienststelle und Ärzten des UKS verimpfen werden. Man gehe dann „von einer zügigen hohen Impfrate bei unseren Beschäftigten aus“.