Stille Demonstration Studierende protestieren an Homburger Uniklinik gegen Impfgegner-Spaziergänge

Homburg · Mehrfach haben Gegner einer Impfpflicht dazu aufgerufen, auf dem Gelände der Uniklinik zu protestieren. Dagegen wehren sich nun Medizinstudenten. Und das gleich mehrfach.

 Studierende in Homburg demonstrieren fürs Impfen. (Symbolbild)

Studierende in Homburg demonstrieren fürs Impfen. (Symbolbild)

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Fürs Impfen und gegen Querdenker-Proteste haben sich am Mittwochabend, 16. Februar, Studierende der Medizinischen Fakultät in Homburg starkgemacht. Zu einer Demonstration hatten die Initiatoren über soziale Netzwerke aufgerufen. Dem sollen rund 100 Teilnehmer gefolgt sein.

Zuletzt hatten mehrfach Impfgegner geworben, auf dem Gelände des Universitätsklinikums gegen eine Impfpflicht zu protestieren. Sie verabredeten sich dafür zu so genannten Spaziergängen, wie sie auch andernorts im Saarland regelmäßig stattfinden.

Die Studierenden hingegen setzen sich fürs Impfen als wichtiges Instrument im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. Sie wollen so die Bereitschaft erhöhen, sich gegen das Virus immunisieren zu lassen.

Es soll nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben: Studierende wollen am kommenden Samstag nochmals auf die Straße gehen.