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Ministerin besucht McDonald-Haus: „Ungemein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft“

Ministerin besucht McDonald-Haus : „Ungemein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft“

Die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann war zu Besuch im Homburger Ronald-McDonald-Haus.

Seit nunmehr bereits 13 Jahren hilft das Ronald-McDonald- Haus in Homburg Familien, deren schwerkranke Kinder in der Uniklinik behandelt werden, und hat sich so auch einen gewissen Bekanntheitsgrad über die Stadtgrenzen hinaus erarbeitet. Grund genug also für die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann (CDU), der Einrichtung einen Besuch abzustatten und sich über das Engagement der Mitarbeiter zu informieren. Empfangen wurde Bachmann von der Leiterin des Hauses,Tanja Meiser, und Professor Michael Zemlin, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, der eng mit dem Ronald-McDonald-Haus zusammenarbeitet.

Zemlin betonte dann auch gleich die Bedeutung der Einrichtung für den Aufenthalt der Kinder in der Uniklinik. „Hier bestehen einfach Möglichkeiten, die wir als Ärzte in dieser Form nicht haben, gerade was den sozialen Kontakt angeht. Das Haus schafft eine Atmosphäre, die in der Klinik so nicht gegeben ist.“ Lob gab es von Zemlin auch für die professionelle Zusammenarbeit mit der Leitung des Hauses, sowie für die Arbeit der Ehrenamtlichen. Rund 30 Ehrenamtliche engagieren sich in der Einrichtung.

Zwei davon sind Angela und Walter Matheis, die seit rund fünf Jahren im Haus tätig sind und der Ministerin über das dortige Miteinander berichteten. „Wir haben eine schöne Gemeinschaft und versuchen, den Familien zu helfen, wo es geht“, erzählt Walter Matheis. „Als pensionierter Förster kümmere ich mich vor allem um den Grünschnitt oder die Rasenpflege.“ Sozialministerin Bachmann unterstrich im Gespräch mit den beiden dann auch noch einmal die Bedeutung des Ehrenamtes und stellte finanzielle Unterstützung in Aussicht.

„Was hier im Haus von Ehrenamtlern geleistet wird, ist ein ungemein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft und sollte auch dementsprechend gewürdigt werden.“ Dass dieses Engagement nicht nur von der Ministerin wertgeschätzt wird, sondern auch von der Leitung des Hauses, das zeigte sich dann im zweiten Geschoss, in dem ein gesonderter Ehrenamtsraum eingerichtet wurde. Ursprünglich sei hier eine Art Wellnessbereich mit Whirlpool gewesen. „Dieser wurde aber kaum beansprucht, und so haben wir uns Gedanken gemacht, wie man den Raum sinnvoller nutzen könnte. Nun können sich die Ehrenamtler hier treffen und austauschen“, erklärt Tanja Meiser.

Keine Frage, der Zusammenhalt wird im Ronald-McDonald-Haus großgeschrieben. Dies wird auch in der Küche deutlich, die gemeinsam genutzt wird. „Hier können die Familien zusammenkommen und gemeinsam kochen“, so Meiser. „Außerdem bieten wir jede Woche ein Wohlfühlfrühstück an, dass von den Ehrenamtlern zubereitet wird.“ Insgesamt sind pro Jahr etwa 280 Familien in der Einrichtung untergebracht. Die 15 zur Verfügung stehenden Appartements seien so durchgängig ausgelastet, wie die Leiterin des Hauses auf Nachfrage der Ministerin klarstellt. „Wenn ein Zimmer frei wird, gibt es meist schon eine andere Familie, die von einer Klinik weitervermittelt wird.“ Das Engagement lohnt sich also und so konnte dann auch die Sozialministerin noch einmal ein großes Lob aussprechen. „Hier wird eine tolle Arbeit gemacht und ich bin dankbar, dass sich die Mitarbeiter so für die Familien engagieren.“