Berufe im Gesundheitswesen Wo man sich über Gesundheitsberufe informiert

Homburg · Es fehlt an Pflegekräften, an OP-Fachleuten, an medizinischem Personal. So hört man es immer wieder. Trotzdem sind medizinische Fachberufe begehrt, sie werden gut bezahlt, sind krisenfest und bieten ein Arbeitsumfeld, das niemals eintönig oder langweilig ist.

Das Schulzentrum am Universitätsklinikum in Homburg bietet am Mittwoch, 22. März, wieder eine Ausbildungsmesse an.

Das Schulzentrum am Universitätsklinikum in Homburg bietet am Mittwoch, 22. März, wieder eine Ausbildungsmesse an.

Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Und man hat „mit Menschen zu tun“, wie viele junge Leute als Berufswunsch angeben. Tatsächlich sind Berufe im Gesundheitsbereich hochinteressante Tätigkeiten, die zu Unrecht schlecht geredet werden. Das sagen übrigens auch die Azubis selbst. Am Mittwoch, 22. März, veranstaltet das Schulzentrum am Universitätsklinikum in Homburg (UKS) wieder eine Ausbildungsmesse. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr im Schulzentrum in den Gebäuden 53 und 54 statt. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, an alle Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie an ausländische Pflegekräfte, die gerne auch in Deutschland in ihrem erlernten Berufsfeld arbeiten möchten.

Auf der Ausbildungsmesse haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich umfassend über die beruflichen Möglichkeiten am UKS zu informieren. Es gibt Vorträge, und für Fragen stehen Auszubildende, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch das UKS-Personaldezernat und Vertreter der Agentur für Arbeit zur Verfügung. Am Uniklinikum wird in 13 Gesundheitsfachberufen ausgebildet, so beispielsweise als Pflegefachkraft oder als Medizinische Technologen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Radiologie, Funktionsdiagnostik oder Laboratoriumsanalytik.

Bekannte Ausbildungsberufe gibt es ebenso in den Bereichen Pharmazie, Diätassistenz oder Physiotherapie, eher unbekannt sind Orthoptistinnen und Orthoptisten, die zu Experten auf dem Gebiet der Erkennung und Behandlung von funktionellen Erkrankungen der Augen ausgebildet werden. Angewandte Hebammenwissenschaft ist seit wenigen Jahren eine akademische Ausbildung, der berufspraktische Teil kann am Uniklinikum absolviert werden. In einigen Feldern ist es zudem möglich, neben der Ausbildung auch ein Studium zu absolvieren – es bestehen unterschiedliche Kooperationen für solch ein duales Studium.

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