„Tropische Nächte in Eenedd“

Einöd · Dieses Jahr ist wieder ein Dorffest-Jahr in Einöd. Bei heißem Wetter und am liebsten im Schatten der Sonnenschirme feierten die Einwohner und Gäste gemeinsam das traditionelle Jochnachelfeschd.

 Einöd feierte am ersten Juli-Wochenende auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte sein traditionelles Jochnachelfeschd. Foto: Bernhard Reichhart

Einöd feierte am ersten Juli-Wochenende auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte sein traditionelles Jochnachelfeschd. Foto: Bernhard Reichhart

Foto: Bernhard Reichhart

Alle zwei Jahre ist es in Einöd Zeit, Anfang Juli das traditionelle Dorffest, das weithin beliebte und bekannte Jochnachelfeschd, zu feiern. Am vergangenen ersten Juli-Wochenende war es nun wieder einmal soweit. Der Dorfplatz und ein Stück der angrenzenden Straße Im Wieschen bis hin zum Bereich rund um das Feuerwehrgerätehaus hatte sich in eine große Festmeile verwandelt. Ortsansässige Vereine, Parteien und Verbände nutzten die Gelegenheit, sich mit vielfältigen Angeboten an diesem Dorffest zu beteiligen und sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. So hatten sich Feuerwehr, Sportverein, Straußjugend, Dasch, Schulverein der Grundschule, Gesangverein, SPD , Landfrauen sowie die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) bestens auf den Ansturm der Besucher eingestellt und darauf geachtet, dass das kulinarische Angebot vielfältig und abwechslungsreich war. Angesichts des heißen Wetters boten die aufgestellten Zelte und Sonnenschirme einigermaßen Schutz vor den Sonnenstrahlen und waren aus diesem Grund ebenso stark nachgefragt, wie alkoholfreie Getränke. Veranstalter und Ausrichter des Festes war die Einöder Solidargemeinschaft, die sich aus verschiedenen Vereinen und Ortsgruppen zusammensetzt. Er sei mit der Resonanz "zufrieden", betonte Bernhard Friedrich, Vorsitzender der Solidargemeinschaft. Zusammen mit seinem Team hatte er wieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungs- und Musikprogramm für kleine und große Besucher zusammengestellt. Offiziell eröffnet wurde das Jochnachelfeschd bei tropischen Temperaturen am Samstagabend mit einem Fassanstich auf der Bühne am Dorfplatz durch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Ortsvorsteher Karl Schuberth im Beisein einiger Ehrengäste. Für die musikalisch Einstimmung hatte zuvor bereits die Gruppe Sternsinger aus Bexbach gesorgt, die im Anschluss mit ihrer berühmten 70er-Jahre-Swing-Party den lauen Samstagabend umrahmte und für Stimmung bei den Besuchern auf dem Platz sorgte. Der Oberbürgermeister sprach von "tropischen Nächten in Eenedd" und dankte der Solidargemeinschaft um den Vorsitzenden Bernhard "Barny" Friedrich für die Organisation dieses über den Stadtteil hinaus beliebten Festes. Einöd sei "eine lebendige Gemeinde, ein lebendiger Ort, wo das Ehrenamt noch hoch geschätzt wird", erklärte Schneidewind. Dieses ehrenamtliche Engagement werde die Stadt auch weiterhin unterstützen, fügte er hinzu.

Der Sonntagmorgen begann bei sommerlich warmen Temperaturen mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel. Danach spielten die Lambsbachtaler zur Unterhaltung beim Frühschoppen auf. Der heiße Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der kleinen Besucher. Auf sie wartete sowohl ein umfangreiches Mitmachprogramm mit Schminken, Malen, Basteln und Spielen auf dem Schulhof der Grundschule. Darüber hinaus waren auch einige Auftritte der Grundschule und der beiden Kindertagesstätten aus Einöd und Schwarzenacker auf der Bühne am Dorfplatz angesagt.

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