Treffpunkt an der Gustavsburg

Lobende Worte gab es gestern von allen Seiten: Der ausrichtende Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg hatte mit seinem Hubertusmarkt-Programm für die Besucher wieder ins Schwarze getroffen.

Bereits zur Eröffnung der siebten Auflage des Hubertusmarkts vor der historischen Kulisse der Jägersburger Gustavsburg herrschte am späten Sonntagmorgen großer Besucherandrang, der während des gesamtes Tages anhielt. Der Veranstalter, der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg , hatte allen Grund, mit der Zahl der Gäste zufrieden zu sein. Vorsitzender Gustl Altherr: ,,Die vielen Besucher zeigen uns, dass unser Programm sehr gut bei der Bevölkerung ankommt." Lobende Worte für diese Veranstaltung gab es von allen Seiten. Auch von den Schirmherren dieses Hubertusmarktes, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind , die übereinstimmend ,,Flair und Atmosphäre des Hubertusmarktes" bei ihrer Begrüßungsrede am Sonntagmorgen hervorhoben. Umrahmt von den Jagdhornbläsern Bliesberger Hof unter Leitung von Rita Becker folgte später die Segnung des Hubertus-Brotes durch Pastoralreferent Ansgar Hoffmann. Brigitte Colling, Hundeobfrau des Saarpfalz-Kreises im Verband ,,Vereinigung der Jäger des Saarlandes", stellte verschiedene Jagdhunderassen vor. Im Verlauf ihres Vortrages im Burggraben der Gustavsburg erklärte sie Sinn und Aufgaben der Jagdhunde . Elke und Rainer Schetting aus Blieskastel verpassten diesen Programmpunkt gestern. ,,Wir wollten schon immer zum Hubertusmarkt kommen. Immer kam etwas dazwischen", so Rainer Schetting. Das Interesse an den Jagdhunden sei groß gewesen. ,,Leider sind wir etwas zu spät gekommen", bedauerte er. Zu Entdecken gab es für das Ehepaar Schetting und die vielen Besucher in den Nachmittagsstunden in den Räumen der Gustavsburg und im Hof dennoch viel.

Drei Wochen vor dem ersten Advent gab es Kerzen, Adventsdekoration, Glas-, Tee- und Laternen-Lichter an mehreren Ständen zu entdecken. ,,Das Interesse an unseren Adventskränzen ist schon ganz beachtlich, obwohl es ja noch einige Tage bis zum ersten Advent sind", erklärte Eva Martin-Klink, die mit ihrem Mann Thomas aus Türkismühle ihren Stand im Innenhof der Gustavsburg präsentierte. Karin Stolz zeigte sich jedenfalls begeistert vom Angebot. ,,Es gibt viel zu entdecken und zu sehen bei diesem Markt", fand die Homburgerin.

Wer den Regenschauern bisweilen am Nachmittag trotzte, konnte an einer Kulturwanderung der Saarpfalz-Touristik unter der Führung von Klaus Friedrich unter dem Motto: ,,Auf Sternwegen durch den Herzogswald" teilnehmen. Eine Falknergruppe aus Selzenberg bei Kusel zeigte Greifvögel, während der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) mit seinem Aktionsmobil ,,Lernort Natur" auf Nachhaltigkeit angelegte Einblicke in die Welt des Waldes ermöglichte. Für den Hunger und Durst war bestens gesorgt. Von Dibbelabbes, Erbseneintopf bis hin zu Käse, Wurst und Fleisch aus heimischer Erzeugung reichte das Angebot. Apfelsecco und Wein standen in der Weinstube des gastgebenden Vereins in der Gustavsburg hoch im Kurs.