Täglich eine Extra-Portion Sport

Homburg. Im Schuljahr 2009/2010 hat die Erweiterte Realschule I, Robert-Bosch-Schule Homburg, aktuell drei Ganztagsklassen in den Klassenstufen fünf und sechs eingerichtet. Ziel ist es, durch künstlerische, naturwissenschaftliche, sportliche und spielerische Betätigung die persönlichen Interessen der Schüler anzuregen und ihre Begabungen und Fähigkeiten zu fördern

Homburg. Im Schuljahr 2009/2010 hat die Erweiterte Realschule I, Robert-Bosch-Schule Homburg, aktuell drei Ganztagsklassen in den Klassenstufen fünf und sechs eingerichtet. Ziel ist es, durch künstlerische, naturwissenschaftliche, sportliche und spielerische Betätigung die persönlichen Interessen der Schüler anzuregen und ihre Begabungen und Fähigkeiten zu fördern. Sowohl am Vor- als auch am Nachmittag soll der Unterricht verzahnt werden, erklärte Schulleiter Volker Ruppert. Durch die Kooperation Schule/Verein und die tägliche Bewegungszeit haben die 75 Schüler aus den drei Ganztagsklassen seit Beginn dieses Schuljahres die Möglichkeit, ihre körperliche Fitness in einer zusätzlichen täglichen Sportstunde durch verschiedene Bewegungsangebote zu steigern."Wir sind die Schule mit den meisten Ganztagsschülern und die einzige Schule im Land, die im Unterricht das Vorhaben verwirklicht hat, dass Schüler täglich Bewegung brauchen", betonte Ruppert. Für diese Sportstunden wurden eigens zwei Diplom-Sportlehrerinnen mit jeweils einer halben Stelle eingestellt, wies Ruppert auf die Bedeutung des zusätzlichen Sportunterrichtes hin. Ziel sei es, falscher Ernährung, übergewichtigen Kindern und den durch weniger Bewegung bedingten Folgeerkrankungen entgegenzuwirken. Untersuchungen an 6000 amerikanischen Schulen, die die tägliche Bewegungszeit eingeführt hätten, wären positiv verlaufen, so Ruppert. Die Leistungen der Schüler hätten sich verbessert, die Gewalt sei zurückgegangen. "Gerade Jungs brauchen die tägliche Bewegung, um sich abzureagieren." Basierend auf diesen Ergebnissen, die er am Institut für präventives Handeln in Saarbrücken gehört habe, habe sich die Robert-Bosch-Schule entschlossen, neben dem normalen Sportangebot noch mehr Sport anzubieten. Die Sportlehrerinnen sind nach der fünften Stunde im Sport, als Aufsicht beim Mittagessen und der Lernzeit sowie in den AGs im Einsatz. Mittlerweile stoße die zusätzliche Sportstunde bei Schülern und Eltern auf große Resonanz, berichtete Ruppert. Beim Besuch der Saarbrücker Zeitung kündigte Diplom-Sportlehrerin Nina Mühlum gerade ein Zirkeltraining an. Im Mittelpunkt ihres Sportangebotes stünden Fitness, Stärkung der Muskulatur und viele Spiele. "Schüler sollen sich bewegen, um Haltungsschäden zu vermeiden", erzählte Mühlum. Alexandra, elf, findet das zusätzliche Sportangebot "richtig toll". Ihr gefallen vor allem die Spiele, das Zirkeltraining und Völkerball, so die Schülerin, die sich der Leichtathletik verschrieben hat. Auch Klassenkamerad Dennis, der gerne Badminton spielt, freut sich auf die extra Sportstunde. "Gerade Jungs brauchen die tägliche Bewegung, um sich abzureagieren." Schulleiter Volker Ruppert

Auf einen BlickDie Robert-Bosch-Schule, Erweiterte Realschule I in Homburg, stellt sich am Samstag, 12. Dezember, von 9.30 bis elf Uhr vor. Eingeladen sind alle Viertklässler, die auf eine weiterführende Schule wechseln, und deren Eltern. Im Mittelpunkt stehen Informationen der Schulleitung zum Profil der Schule, dem Konzept der Ganztagsklasse sowie Vorführungen in Physik und Chemie, Aktivitäten in der Sporthalle sowie im Computerraum. re