Swingende Holländer zum Auftakt

Mit einem abwechslungsreichen Programm lockt der Homburger Musiksommer. Die Freitagsreihe „Querbeat“ beginnt am 3. Juni mit der Band Black Stuff, der erste „Jazzfrühschoppen“ (immer samstags) ist bereits am 21. Mai.

Am Samstag, 21. Mai, startet der Homburger Musiksommer in die Saison 2016. Auch in diesem Jahr gehören der "Jazzfrühschoppen" am Samstagmorgen und "Querbeat" am Freitagabend zum Musiksommer. Bis in den September kann sich das musikinteressierte Publikum auf interessante Konzerte aus der regionalen, nationalen und sogar internationalen Musikszene freuen. Organisiert wird der Musiksommer von der Interessengemeinschaft Homburger Altstadt. Wie in den vergangenen Jahren gibt es beim "Jazzfrühschoppen" viele Stilrichtungen zu hören, ob Gospel, Ragtime, Dixieland, New Orleans und Chicago, Boogie oder Swing, vom Trio bis zur Bigband ist alles vertreten, was in Oldtime-Jazz-Kreisen Rang und Namen hat. Am Freitagabend ist der Name Programm. "Querbeat" heißt quer durch alle Stilrichtungen traditioneller und neuzeitlicher Unterhaltungsmusik. Da ist für jeden etwas dabei: Von Rock'n'Roll bis Blues-Power, von feuriger Latinmusic bis zum sinnlichen Soul. Auch für das leibliche Wohl ist jeweils bestens gesorgt.

Der Musiksommer startet mit dem "Jazzfrühschoppen" am 21. Mai und der Dutch Swing College Band (DSC-Band) sowie am Samstag danach, 28. Mai, mit den Singin' Birds. "Querbeat" folgt erst etwas später, hier macht die Band Black Stuff am Freitag, 3. Juni, den Auftakt. Das Programm des "Jazzfrühschoppens" wird stets von 11 bis 14.30 Uhr geboten, während die Bands bei "Querbeat" von 19 bis 22 Uhr spielen. Mit der DSC-Band gastiert ein Denkmal des Jazz zur Eröffnung des Homburger Musiksommers auf dem Historischen Marktplatz. 1945 gestartet als Studenten Combo, hat sich die Band zu einem weltweit bekannten Jazz-Ensemble entwickelt, das inzwischen mit Erfolg alle Kontinente besucht hat. Während ihres sechzigjährigen Bestehens wurden die Klänge der DSC-Band auf nahezu allen Arten von Tonträgern festgehalten. Außerdem erschien die Band unzählige Male in Fernseh- und Filmproduktionen.

Viele Größen aus der Jazzwelt wurden im Laufe ihres Bestehens von der Band begleitet: von Sidney Bechet über Joe Venuti und Rita Reys zu Teddy Wilson. Der Einfluss der Band auf den niederländischen Jazz-Betrieb wurde allmählich so groß, dass man von einer "Haager Schule" sprach. Zu Recht wird die DSC-Band von vielen Jazzliebhabern als Institution angesehen. Die Band Singin' Birds, offiziell im Juli 2011 in Warschau gegründet, hat sich der amerikanischen Tradition der Swinging Vokalensembles verschrieben. Bekannt wurde diese Musikrichtung vor allem durch die Musik der Andrew Sisters in den 40er Jahren. Im Repertoire des achtköpfigen Ensembles sind jedoch nicht nur Originalkompositionen aus der Swing-Ära, sondern auch Interpretationen zeitgenössischer Hits und eigene Kompositionen.

Das ausführliche Programm zum Musiksommer liegt an vielen Stellen in der Stadt aus oder ist auf der Internetseite unter www.musiksommer-homburg.de nachzulesen.

homburg.de